ominöse Verpackungspauschale / nicht immer vorher angegeben

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SuperTrecento
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ominöse Verpackungspauschale / nicht immer vorher angegeben

#1 Beitrag von SuperTrecento » Mi 7. Apr 2021, 12:17

ominöse Verpackungspauschale

fast alle Rollerteilehändler in Deutschland verlangen eine sehr merkwürdige Verpackungspauschale. Angeblich weil sie
umweltfreundliche Verpackung verwenden und die Verpackungskosten nicht in den Produktpreisen einkalkuliert sind.
haha umweltfreundlich und gleichzeitig Tuningteile verkaufen (was für ein Irrsinn). PKW Teilehändler verlangen keine so
eine Verpackungspauschale und verpacken ihr Pakete/Teile genauso. Ich musste leider was beim Sc.Center in NRW bestellen,
dort ist diese Pauschale bei den Versandkosteninfos noch nicht einmal aufgeführt, wenn man ganz doll sucht findet man es
versteckt bei den FAQs. Es wird nur plakativ damit geworben, das ab 99EUR kostenloser Versand angeboten wird, naja Versandkosten
beinhaltet auch Verpackungskosten, aber der Shop verlangt trotzdem die Pauschale, Frechheit.
Das Verhalten von den Rollershops ist intransparent und unehrlich !

Mein Ware war trotzdem in Plastiktüten eingepackt und von Wellpappe war auch nichts zu sehen. Genau wie bei den PKW Teilehändlern.

Für mich wirkt das nach Absprache der Händler und ist eine ungerechtfertigte Zusatzeinnahme. Mal sehen wie lange der Beitrag online ist.

Viell. ein Fall für eine Verbrauchermagazin, würde gerne eine stichhaltige Begründung für die Pauschale haben wollen und warum es die
nur bei diesen Shops gibt, wo ist der Unterschied ??

Bestellung nur im Notfall !! wg. Verbrauchertäuschung

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avanti
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Re: ominöse Verpackungspauschale / nicht immer vorher angegeben

#2 Beitrag von avanti » Mi 7. Apr 2021, 12:30

SuperTrecento hat geschrieben:
Mi 7. Apr 2021, 12:17
Ich musste leider was beim Sc.Center in NRW bestellen,
dort ist diese Pauschale bei den Versandkosteninfos noch nicht einmal aufgeführt, wenn man ganz doll sucht findet man es versteckt bei den FAQs.
Hmm, mal ne doofe Frage: Brille verlegt?

So sieht es aus, wenn ich den Warenkorb anschaue:
.
a.jpg
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Wenn es schnell gehen soll, mach langsam.

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Re: ominöse Verpackungspauschale / nicht immer vorher angegeben

#3 Beitrag von Vespaforfun » Mi 7. Apr 2021, 12:34

Ich finde es viel bekloppter dass so ziemlich jeder Teileversender, aber auch andere Unternehmen, völlig unterschiedliche Versandpauschalen oder gar explizite Versandkosten aufrufen..
Von kostenlos, bis 20€ ist da alles dabei..

Psychologisch und Marketingtechnisch ist es sehr viel sinnvoller die Versandpreise mit in den VK zu kalkulieren und den Versand generell als kostenlos anzugeben..

Als Händler würde ich es mit der Verpackung genauso machen und gar nicht erst großartig darüber reden oder schreiben..

frei nach dem Motto: Meine Preise die für einen Artikel angegeben werden sind immer ENDPREISE und dafür liegt das Produkt dann auch auf dem Tisch des Kunden..
Der Kunde hat es gerne einfach, je einfacher ich ihm den Kauf mache desto schneller kauft er! (Amazon macht das mit "Prime" ja schon seit Jahren vor)
Deutsche Unternehmen hängen auch hier um Jahre zurück..

Viele Händler haben hier dringenden Beratungsbedarf!!

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SuperTrecento
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Re: ominöse Verpackungspauschale / nicht immer vorher angegeben

#4 Beitrag von SuperTrecento » Mi 7. Apr 2021, 12:37

@avanti

ja, genau. Alles gesehen !! Aber erst im Warenkorb, beim Link "Versandkosten" ist keine Rede davon (Fall Sc.Center).

- wie gesagt intransparent und unehrlich (aber mit Fairness im Handel werben)

Hast du eine Erklärung dafür, warum nur diese Händler diese Pauschale haben ?

@Vespaforfun

Jipp, so sehe ich das auch. Versandkosten vollständig angeben und gut ist (aber wahrscheinlich gibt es bald noch eine Klebebandpauschale und die Füllflockenpauschale).
Die Shops wollen in den Preissuchmaschinen immer ganz oben stehen, das klappt auch nur weil die Versandkosten vorsätzlich falsch angegeben sind.

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Re: ominöse Verpackungspauschale / nicht immer vorher angegeben

#5 Beitrag von GTS77 » Mi 7. Apr 2021, 12:58

Die Verpackungskosten sind die Kosten für das Verpackungsmaterial einschließlich der dabei verwendeten Hilfsstoffe und die Kosten für die Einhaltung der Verpackungsverordnung. Mit Umweltschutz hat also nur indirekt etwas zu tun. Rechtlich darf man diese Kosten dem Endverbrauer in Rechnung stellen, allerdings sollte dies dann auch ersichtlich und begründet sein. Ich persönlich denke, das zukünftig in vielen Bereichen "noch mal ne Mark" aufgeschlagen wird.

Dieses Vorgehen ist mit Flugangeboten vergleichbar. Hamburg-Palma für megagünstige 29€ (zzgl. Gepäck, Sitzplatz, Steuer, Versicherung, bla,bla ) und schnell werden aus 29€ bis zu 200€.

Letztendlich macht es für mich in Summe aber keinen Unterschied ob ich bei einer Bestellung noch 1,50€ extra zahlen muss. Das ist meistens immer noch besser und günstiger als direkt ins Geschäft zu fahren (Stau, Parkkosten, Zeit, nicht 24/7 verfügbar)

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Re: ominöse Verpackungspauschale / nicht immer vorher angegeben

#6 Beitrag von SuperTrecento » Mi 7. Apr 2021, 13:09

@GTS77

ja stimmt. Aber bitte auch gleich in den Suchmaschinen so angeben. Zumindest bei dem Si.Sc.Shop (blos keine Namen nennen) ist die Pauschale im
Link "Versandkosten" angebeben. Also mich schrecken solche "nachträglichen" Zusatzkosten sehr ab, dann sind höhere Produktpreise (zumindest rein psychologisch) allgemein besser.
Fürs Bezahlen muss man bestimmt auch bald bezahlen (schon lange üblich bei Airlines :teufel: ).

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Re: ominöse Verpackungspauschale / nicht immer vorher angegeben

#7 Beitrag von Rita » Mi 7. Apr 2021, 13:24

ich finde es OK , wie SCK das handhabt.... auch ich als Händler muß diese Pauschale zahlen....
ich weiß auch, was es kostet, Kartonagen einzukaufen....und die Kosten ca 1:1 weiterzugeben ist fair
bei Bestellung von Originalteilen wird pro Artikelnummer ein Versandkostenanteil berechnet....
also für ein 50ct Kleinteil...kostet das mehr als das Teil....wenn ich 20stück des gleichen teils ordere...ists anteilig harmlos
oder bei nem teil zu 100€ interessierts auch nicht

Rita

jammer lieber über die Mogelpackungen in den Supermärkten

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Re: ominöse Verpackungspauschale / nicht immer vorher angegeben

#8 Beitrag von Vespafahrer125 » Mi 7. Apr 2021, 13:29

Hey,
@ SuperTrecento du musst ja nicht bestellen wenn es dich sooooo stört. Du kannst auch zu deinem Händler hinfahren.
Überleg mal zur Not schlagen sie das auf den Artikelpreis einfach drauf. Wenn ich für 100.- od mehr bestelle dann juckt das nicht mehr. Und selbst wenn ich nur für die Mindestens 15.- einkaufe weis ich das vorher!!!
Fahre mal zu SIP nach LL das ist der Wahnsinn da, das Lager und die Logistik sind der Hammer, ist wie Amazon in a bissal kleiner.

Es gibt nicht nur SCK und SIP

Cheers

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Re: ominöse Verpackungspauschale / nicht immer vorher angegeben

#9 Beitrag von SuperTrecento » Mi 7. Apr 2021, 13:31

Hallo Rita,

wenns so harmlos ist, dann kann die Pauschale doch gleich in die Versandkosten eingerechnet werden oder fett und dick auf der Startseite stehen
"Verpackungspauschale nur 1,50EUR" yeah
von Vespafahrer125:
Überleg mal zur Not schlagen sie das auf den Artikelpreis einfach drauf
wäre für mich verkaufspsychologisch besser.. so würde es auch in den Preissuchmaschinen richtig angezeigt werden!

Warum sind die so versteckt angegeben, gibt es einen harmlosen Grund? Bitte nicht sagen es sind nur 1,50EUR, wenn ich als Endkunde einfach 1,50EUR von der Rechnung abziehe, dann gibt es gleich eine Mahnung und der Händler geht angeblich pleite.

Für die Mogelpackungen habe ich schon was im Supermarktforum geschrieben...hier ist das V.Forum :)

Gruss
Zuletzt geändert von SuperTrecento am Mi 7. Apr 2021, 13:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: ominöse Verpackungspauschale / nicht immer vorher angegeben

#10 Beitrag von GrafKrolock » Mi 7. Apr 2021, 13:36

Also, es steht ja nirgendwo geschrieben, dass „Versandkosten“ nur das Porto beinhalten müssen. Wenn ich was bei eBay verkaufe, setze ich die Versandkosten auch höher an als das Porto, denn warum soll ich für lau zur Post laufen und auch noch für den Karton sorgen?

Insofern finde ich es durchaus transparent, Porto und Verpackung zu trennen, vor allem, wenn letztere je nach Lieferumfang sehr unterschiedlich ausfallen kann. Dass Händler hier höchst unterschiedlich agieren, liegt auf der Hand.

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Re: ominöse Verpackungspauschale / nicht immer vorher angegeben

#11 Beitrag von SuperTrecento » Mi 7. Apr 2021, 13:40

@GrafKrolock

kann man ja gerne trennen, aber es muss schnell und klar erkennbar sein. Das ist mein Anspruch (wenn z.B. beim Sc.Center mit "Fairness im Handel" geworben wird).

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Re: ominöse Verpackungspauschale / nicht immer vorher angegeben

#12 Beitrag von Vespafahrer125 » Mi 7. Apr 2021, 13:49

Dann Kauf halt da nichts!! Es zwingt dich ja niemand, oder??

Dieses kleinkarierte gekacke nervt.

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Re: ominöse Verpackungspauschale / nicht immer vorher angegeben

#13 Beitrag von SuperTrecento » Mi 7. Apr 2021, 13:53

Hallo Vespafahrer125,

ich versuche auch Käufe in solchen Shops zu vermeiden, bitte auch vermeiden hier zu lesen, wenn es zu sehr nervt. Leider kann mir immer noch niemand eine stichhaltige Begründung liefern!! Deswegen bleibe ich hier dran, finde das Thema nicht k... und nicht k...

Arbeitest du dort oder im Versandhandel ? Deine Wortwahl klingt nicht gerade nach Gutverdiener, deswegen ich muss auf Kosten bei Wartung und Instandhaltung achten, du nicht ?

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Re: ominöse Verpackungspauschale / nicht immer vorher angegeben

#14 Beitrag von DJ WOLF » Mi 7. Apr 2021, 14:05

Vespafahrer125 hat geschrieben:
Mi 7. Apr 2021, 13:49
Dann Kauf halt da nichts!! Es zwingt dich ja niemand, oder??

Dieses kleinkarierte gekacke nervt.
sehe ich auch so ;)
außerdem muss es ja auch einen preis geben wenn man direkt beim händler kauft, will jetzt nicht abholpreis dazu sagen sondern einfach verkaufspreis im geschäft und wenn man online bestellt kommen halt noch versandkosten die verpackungskosten beinhalten dazu. sich etwas schicken lassen ist immer teurer als wenn man es selbst im geschäft kauft, wo ist das problem?

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Re: ominöse Verpackungspauschale / nicht immer vorher angegeben

#15 Beitrag von Vollhorst » Mi 7. Apr 2021, 14:13

Ich frage mich, was mit der Eröffnung dieses Topics bezweckt werden soll...

Seinem persönlichen Ärger Luft machen? Andere potentielle Kunden davon überzeugen, dort nicht (mehr) zu kaufen?

Wenn es nur darum ginge, den Hintergrund der Erhebung der Pauschale zu erfahren, wäre eine Anfrage an den betreffenden Anbieter vermutlich deutlich zielführender gewesen.

So wie hier klingt es aber tatsächlich nach typisch deutscher, kleinkarierter Korinthenkackerei und gezielter negativer Stimmungsmache.

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