Reifen: Herstellerfreigaben nicht mehr ausreichend

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avanti
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Reifen: Herstellerfreigaben nicht mehr ausreichend

#1 Beitrag von avanti » So 18. Aug 2019, 09:44

Die nächste be"scheuer"te Regelung:

Von den in den Papieren eingetragenen Reifendimensionen abweichende Größen sind auch mit Freigaben der Reifenhersteller nicht mehr zulässig.
Das besagt eine neue Regelung des Bundesverkehrsministeriums.

Mehr dazu hier:
https://www.motorradonline.de/ratgeber/ ... sreichend/

Da hat wohl die Prüforgalobby mal wieder zugeschlagen, damit die Gebührenkasse noch õfter klingelt.
Wenn es schnell gehen soll, mach langsam.

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Fifikofsky
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Re: Reifen: Herstellerfreigaben nicht mehr ausreichend

#2 Beitrag von Fifikofsky » So 18. Aug 2019, 10:34

Tja der Herr Tüvinsky braucht wohl auch warme Socken für den Winter...:roll:

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Ottili
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Re: Reifen: Herstellerfreigaben nicht mehr ausreichend

#3 Beitrag von Ottili » So 18. Aug 2019, 11:14

Danke. Ein paar Jahre Zeit hat man ja noch, wenn man sich in diesem Jahr noch Reifen kauft.

"Die Regelung gilt für alle Reifen ab Herstellungsdatum 2020 und ab dem Jahr 2025 für alle Reifen."
Viele Grüße aus Köln

Stefan


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gmu
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Re: Reifen: Herstellerfreigaben nicht mehr ausreichend

#4 Beitrag von gmu » So 18. Aug 2019, 11:54

Ist wieder typisch. Irgendwelchen Zweigen wieder Aufträge zukommen zu lassen.
Dieses Deutschland ist wirklich zum k......

Aber es greift ja nur bei anderer Reifengröße. Das dürfte die wenigsten hier treffen. Meist wird ja einfach eine andere Marke bevorzugt als eingetragen.
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Re: Reifen: Herstellerfreigaben nicht mehr ausreichend

#5 Beitrag von V.C.W.G. » So 18. Aug 2019, 13:06

gmu hat geschrieben: Aber es greift ja nur bei anderer Reifengröße. Das dürfte die wenigsten hier treffen. Meist wird ja einfach eine andere Marke bevorzugt als eingetragen.
Werden wieder Reifenmarken eingetragen :?: :?: :?:
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Willi59
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Re: Reifen: Herstellerfreigaben nicht mehr ausreichend

#6 Beitrag von Willi59 » So 18. Aug 2019, 14:24

Scheint so, war früher ja auch so, denke an meine MAICO GSE 250 und 490.....
war nie einfach zuzulassen oder TÜV zu bekommen. Gab tolle Reifen...aber.....
Hatte aber einen TÜV Prüfer der mich immer durchgewunken hat. Probefahren wollte er nie..... ;)

Der war damals einer der ersten in D der ne HD Dreirad gefahren hat...........
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centrino82
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Re: Reifen: Herstellerfreigaben nicht mehr ausreichend

#7 Beitrag von centrino82 » So 18. Aug 2019, 19:37

avanti hat geschrieben:Die nächste be"scheuer"te Regelung:

Von den in den Papieren eingetragenen Reifendimensionen abweichende Größen sind auch mit Freigaben der Reifenhersteller nicht mehr zulässig.
Das besagt eine neue Regelung des Bundesverkehrsministeriums.

Mehr dazu hier:
https://www.motorradonline.de/ratgeber/ ... sreichend/

Da hat wohl die Prüforgalobby mal wieder zugeschlagen, damit die Gebührenkasse noch õfter klingelt.
Warum hat da eine „Prüforgalobby“ zugeschlagen? Wieso kommst Du auf diese Idee?

Außerdem „mal wieder“! Wo hat sie denn sonst noch zugeschlagen?

Gruß

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Re: Reifen: Herstellerfreigaben nicht mehr ausreichend

#8 Beitrag von gmu » Mo 19. Aug 2019, 13:51

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Re: Reifen: Herstellerfreigaben nicht mehr ausreichend

#9 Beitrag von centrino82 » Mo 19. Aug 2019, 17:21

Und wo hat da jetzt die „Prüforgalobby“ wieder zugeschlagen?!

Es hat sich seit Jahrzehnten nichts geändert...

Neuwagen 3 Jahre HU-Frist, dann alle zwei Jahre HU-Frist...

Steht sogar in dem sehr klugen Artikel, dass sich nichts ändert für Deutschland.

Wo ist da jetzt Dein Problem?

Grüße centrino82

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Re: Reifen: Herstellerfreigaben nicht mehr ausreichend

#10 Beitrag von gmu » Mo 19. Aug 2019, 17:50

Neuwagen in der EU müssen ab 2018 erstmals nach vier Jahren zum TÜV. Danach ist die Untersuchung alle zwei Jahre fällig. Das EU-Parlament stimmte in Straßburg für diesen Kompromiss. Für deutsche Autofahrer ändert sich damit jedoch nichts an der geltenden strengeren Rechtslage: Die erste TÜV-Untersuchung ist drei Jahre nach der ersten Zulassung fällig, dann alle zwei Jahre.
Also so wie ich das sehe können andere EU-Länder 4 Jahre fahren und müssen dann erst zum ersten TÜV.
Der Deutsche Depp muss schon nach 3 Jahren zum ersten TÜV.
Und dann kommen die schlauen Sprüche wie „Wir sind Europa“
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Re: Reifen: Herstellerfreigaben nicht mehr ausreichend

#11 Beitrag von centrino82 » Mo 19. Aug 2019, 18:15

"Auch Motorräder müssen in Deutschland regelmäßig zur Kontrolle. Schwere Motorräder ab 125 Kubikzentimeter (Ccm) sollen ab 2022 EU-weit geprüft werden, ebenso wie Anhänger ab 3,5 Tonnen. Die neuen Regelungen gelten auch für Nutzfahrzeuge und Busse bis 3,5 Tonnen. Ausnahmen von den neuen Regelungen sollen auf Wunsch von Großbritannien und der Niederlande für Anhänger bis 3,5 Tonnen und Wohnwagen gelten.

Mobile Kontrollen von LKW werden verschärft. «Die Suche nach abgefahrenen Reifen oder zu schwachen Bremsen gehört künftig zum europaweiten Kontrollstandard», sagte der Berichterstatter des Parlaments, Werner Kuhn (CDU). Mopeds und Kleinkrafträder müssen nicht geprüft werden. Das bedauerte der EU-Abgeordnete und SPD-Verkehrsexperte Ismail Ertug. «Motorradfahrer sind die am meisten gefährdeten Verkehrsteilnehmer und technische Mängel an ihren Fahrzeugen sind in acht Prozent der Fälle die Unfallursache», sagte er."
Da sieht man allerdings, dass sich andere Länder an Deutschland orientieren. In anderen Ländern müssen bisher Zweiräder nie zur technischen Kontrolle, was sich dann bald ändert. Warum, steht dann am Ende des Beitrags...

Wenn man eine technische Kontrolle des Fahrzeugs als Unfug ansieht, naja... Dafür darf man in Deutschland auch unbegrenzte Geschwindigkeit fahren auf der BAB. Zudem ist die techn. Kontrolle in Deutschland echt nicht teuer und ausserdem bekommt man eh irgendwo eine Plakette wenn man will... Das hat die ganze Liberalisierung des Prüfgeschäftes nämlich schon gebracht. Wenn dies nicht stattgefunden hätte, wäre die techn. Kontrolle heute zudem viel günstiger...

Dann lassen viele ihre Karre in der Werkstatt prüfen... mit ner z.T. teureren Abgasuntersuchung von der Werkstatt und dazu einer z.T. viel teureren HU, als an einer ganz normalen TÜV-Prüfstelle. Dann macht die Werkstatt noch einen Vorab-Check und findet natürlich eh immer was und repariert dann schonmal vor :-)

Wenn Du Dich, mich und alle anderen in Deutschland lebenden Menschen als Deppen bezeichnest, weil wir hohe Sicherheitsstandards haben, dann wandere doch aus in das ach so tolle Ausland. Wenn da alles besser ist...

Mensch, denk mal nach bevor...


Grüße centrino82

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gmu
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Re: Reifen: Herstellerfreigaben nicht mehr ausreiched

#12 Beitrag von gmu » Mo 19. Aug 2019, 18:23

Ich vermute mal, anhand Deiner Ambition zu diesem Thema, Du arbeitest in einer Prüfstelle.

Dann will ich Dir nochmal was zur Anregung geben:

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/ang ... 91038.html

Das ist ne Lobby, genauso wie der Bauernverband, die Automobilindustrie und und und.
Wer das immer noch nicht geschnallt hat wird es auch weiterhin nicht schnallen.

Und ... in der EU wird der Deutsche nunmal der Depp bleiben.

Denk mal darüber nach ;)
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Re: Reifen: Herstellerfreigaben nicht mehr ausreichend

#13 Beitrag von centrino82 » Mo 19. Aug 2019, 18:33

Der Verband der TÜV (VdTÜV) unterstützt deshalb das Vorgehen. "Betroffen sind vor allem die KfZ-Werkstätten, die für die Hauptuntersuchung in ihren Räumen die Messgeräte bereitstellen", sagte das geschäftsführende Präsidiumsmitglied Klaus Brüggemann. "Ihnen wird eine ausreichende Übergangszeit zur Umstellung von der Eichung auf die Kalibrierung gegeben. Das bedeutet für alle Beteiligten Rechtssicherheit."
Schau mal was oben steht. Ist aus Deinem angebrachten Artikel! Was können die Prüforganisationen dafür, wenn bei Werkstätten Mist rumsteht?

Und weich nicht mit komischen Sachen aus! Du hast den Prüforganisationen Lobbyarbeit vorgeworfen. Was Du hier anbringst, sind keine Argumente für Lobbyarbeit...

Also, Beweise bitte!

Und beachte mal, wieviel Geld Deutschland mit der EU verdient hat. Mir gefällt gewiss nicht alles, aber das Gesamtpaket EU hat Deutschland gutes Geld gebracht.

Aber wo waren wir, Beweise... Los, bring welche! Für Lobbyarbeit...

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gmu
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Re: Reifen: Herstellerfreigaben nicht mehr ausreichend

#14 Beitrag von gmu » Mo 19. Aug 2019, 18:46

Bei Besuchen vor Ort hätten Gutachter der DAkkS festgestellt, dass TÜV und Co. Messgeräte einsetzen, die nicht nach den "einschlägigen Anforderungen" und dem "Stand der Technik kalibriert sind".
Hier fand man eine Ausnahmeregelung. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

Und ... Du hast keine Ahnung, wieviel Geld der deutsche Bürger durch die EU verloren hat.
Das viel verdiente Geld ist bestimmt nicht da, wo es hingehören würde.
Aber das ist ein anderes Thema.

Nimm es nicht persönlich. Es ist (wahrscheinlich) nicht Deine Schuld, dass die Politik so ist wie sie ist.
Der Eine siehts, der Andere nicht.
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Re: Reifen: Herstellerfreigaben nicht mehr ausreichend

#15 Beitrag von centrino82 » Mo 19. Aug 2019, 19:07

Ich möchte Beweise für Lobbyarbeit...

Es macht keinen Sinn, Du bist Meckerer... Dir kann man nichts recht machen... Und wenn's um Vorschriften geht, ist der gemeine Deutsche sein liebster Feind!

Wandere doch bitte in die Schweiz aus! Da hast Du keine EU, dann geht es dir doch richtig gut. Oder nach England... geht ja bald... Aber halt, besser nicht die Schweiz! Da gibt es die staatliche MFK, richtig fies zum Teil. Also doch England...

Und weich nicht immer aus mit Deinem schlechten Deutschland. Wenn man was schreibt, sollte man es auch belegen können.

Also Beweise oder ruhig bleiben.

Ich lege mich gleich aufs Sofa und trink n Bier... schönen Abend!

Gruß

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