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BeitragVerfasst: Sa 26. Mai 2018, 22:11 
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Definitiv ein verfuschte Dämpfer, die Frage ist halt ob die ganze Charge so war. In meinen Augen auch ein Rückruf Grund.

Ich bleibe aber dabei dass die Klemmfaust als solches nicht Schuld trägt, bin aber soweit bei euch dass die alte Bzw jetzt wieder verwendete Konstruktion an der Stelle keine Schweissnaht hat.

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Gruß
Steffen


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BeitragVerfasst: Sa 26. Mai 2018, 22:37 
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Natürlich ist die Klemmfaust selbst nicht schuld, aber wohl die damit einhergehende Änderung des Dämpfers bzw. dessen untere Befestigung an der Klemmfaust und da wiederum die Schweißnaht zur Befestigung der geänderten Aufnahme des Dämpfers an der Ankerplatte. Hoffe, dass das jetzt ausreichend deutlich war, um meine Position darzustellen.


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BeitragVerfasst: Sa 26. Mai 2018, 22:46 
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Also ich habs kapiert und bin deiner Meinung ;)

Ich habe mir direkt den BGM Dämpfer bestellt, wollte ich ja ohnehin, da ist das unten ein aus dem vollen gefrästes Teil und das Problem für mich erledigt und ich kann weiterhin Fan der Klemmfaust bleiben :lol:

Was aber nichts daran ändert dass das einfach der Hammer ist, Gott sein Dank ist dem Threadstarter dabei nix passiert.

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Gruß
Steffen


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BeitragVerfasst: Sa 26. Mai 2018, 22:55 
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Dann haben wir uns ja jetzt doch noch verstanden... :lol:


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BeitragVerfasst: So 27. Mai 2018, 07:09 
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Moin Leute!

Das ist zwar eine bedauerliche Angelegenheit die Gott sei Dank "gut" ausgegangen ist, aber:

Grundsätzlich bestehen die Gewährleistungsansprüche nach dem Gesetz 2 Jahre ab Vertragsschluß bzw. Übergabe des Fahrzeugs.

Innerhalb von 6 Monaten nach Vertragsschluß wird zugunsten des Käufers vermutet, daß der Mangel bereits bei Abschluß des Kaufvertrags vorgelegen hat. Damit liegt die Beweislast dafür, daß der Mangel erst später eingetreten ist, beim Verkäufer. Nach Ablauf von 6 Monaten muss der Käufer beweisen, dass der Mangel schon bei Vertragschluss vorgelegen hat.

Wenn Du Deine (vermeintlichen) Ansprüche durchsetzen willst, müsstest Du ein selbständiges Beweisverfahren bei Gericht eingeleitet werden, in dessen Rahmen durch Einholung eines Sachverständigengutachtens geklärt werden muss, ob der Stoßdämpferdefekt bereits bei Vertragsschluß vorhanden gewesen ist. Ob sich das jetzt noch klären läßt, ist zumindest zweifelhaft. Im Übrigen dürften Aufwand und Kosten dieses Verfahrens in keinem vernünftigen Verhältnis zum Schaden stehen.

Im Moment stellt sich deshalb die Angelegenheit als EINZELFALL dar..... Wenn überhaupt sich ein solcher "Mangel" öfter wiederholen sollte - erst dann wäre eine Rückrufaktion zu überlegen.

Unabhängig davon sollte man aber trotzdem Piaggio sachlich von dem Vorfall unterrichten.... und was das angeht würde ich den Erstversuch auch über den Fachhändler starten - DEM aber gleich nahe legen das man auf alle Fälle Nachricht auf direktem Wege von Piaggio erhalten will. Ich denke mal, dass sich bei dem vorliegenden "Einzelfall" (!?) Piaggio sicher dazu Stellung nimmt und den Stoßdämpfer auf Kulanz austauscht..... Vorausgesetzt die Serviceintervalle wurden auch lückenlos ausgeführt!

Also bissl ruhig Blut und nicht gleich ne Laola Welle breittreten... Stoßdämpfer sind Verschleißteile, und aus welchem Grund es hier zu diesem Bruch des Dämpfers gekommen ist - hierzu gibt es 1.000 Möglichkeiten und im Moment genug Roller bei denen NICHTS ist. Sollte es also kein Einzelfall sein darf mit Garantie jetzt schon gesagt werden das Piaggio von sich aus alles mögliche unternimmt um Schaden an Leib und Leben zu vermeiden und somit unverzüglich eine Rückrufaktion starten würde.

Dämpfer raus - Kulanzantrag stellen und abwarten was da kommen möge. Voreilige Prognosen gar Mutmaßungen anzustellen bringt doch nichts.

Gruß! ;)

Florian

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BeitragVerfasst: So 27. Mai 2018, 07:59 
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Ich bin sicher, das bei Piaggio das Problem schon seit längerem bekannt ist.
==> Der Schaden wir kein Einzelfall gewesen sein.

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BeitragVerfasst: So 27. Mai 2018, 08:39 
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Die Fachzeitschrift Scooter und Sport vielleicht wegen dem Vorfall unterrichten und bitten der Sache nachzugehen indem man sie informiert per Email und paar Bilder hierzu der Email anfügt. Sollten DIE dann diesen Vorfall in einem ihren nächsten Ausgaben bringen kommt´s auf wenn es da mehrere Betroffene gäbe die sich hierzu ebenfalls äußern würden. Da käme dann der Stein ins Rollen grundsätzlich mal anzufragen was DIE davon halten. Trotzdem würde ich zunächst als 1. Schritt DEN zu Piaggio selbst suchen ;)

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KLEMMFAUST - what else?


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BeitragVerfasst: So 27. Mai 2018, 10:12 
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Hi,

Unfassbar und eindeutig ein Materialfehler. Bitte wirklich dem KBA und Piaggio über den Händler melden. Falls er das nicht tut auch hier selbst tätig werden. Letztlich egal, ob die Befestigunsvariante des Dämpfers mitverantwortlich ist oder nicht, es wurde eine ABE erteilt, muss also halten. Auch ohne rechtlichen Anspruch sollte die Behebung des Schadens auf Kulanz geschehen. Ein Glück, dass das nicht bei 80km/h in Schräglage passiert ist- nicht auszudenken.

Gruß aus dem Neandertal

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BeitragVerfasst: So 27. Mai 2018, 10:17 
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Leute,Leute,warum nicht gleich bei Angie anrufen,die wird dann sehr betroffen sein und gleich eine Pressekonferenz halten.Es wird darauf hinaus laufen ,das die Russen schuld sind. :lol:


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BeitragVerfasst: So 27. Mai 2018, 10:45 
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Vespa: LX50
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amicodelcuore hat geschrieben:
Ich hab ja schon viel gesehen in meinem langen Technikerleben, aber das ist mal echt was neues. Da darf die Feder ermüden, die Lagerung wackeln oder das Öl rausspritzen, aber brechen darf das niemals. Das ist lebensgefährlich!


Man lernt eben nie aus


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BeitragVerfasst: So 27. Mai 2018, 11:28 
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Zwoatackter hat geschrieben:
Leute,Leute,warum nicht gleich bei Angie anrufen,die wird dann sehr betroffen sein und gleich eine Pressekonferenz halten.Es wird darauf hinaus laufen ,das die Russen schuld sind. :lol:


Sorry aber solche Aussagen - auch wenn ein Smiley dabei ist - sollte man sich wirklich bei solchen Dingen sparen.

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Gruß Jochen


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BeitragVerfasst: So 27. Mai 2018, 12:01 
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90Racer hat geschrieben:
Hi,

Unfassbar und eindeutig ein Materialfehler. Bitte wirklich dem KBA und Piaggio über den Händler melden. Falls er das nicht tut auch hier selbst tätig werden. Letztlich egal, ob die Befestigunsvariante des Dämpfers mitverantwortlich ist oder nicht, es wurde eine ABE erteilt, muss also halten. Auch ohne rechtlichen Anspruch sollte die Behebung des Schadens auf Kulanz geschehen. Ein Glück, dass das nicht bei 80km/h in Schräglage passiert ist- nicht auszudenken.

Gruß aus dem Neandertal

Sagt eine ABE-Abnahme etwas über die Dauerhaltbarkeit eines Bauteiles aus?
Es kann sein, dass der Hersteller die Dauerhaltbarkeit in Form der Pulsierergebnisse nachweisen kann/muss.
Im allgemeinen Maschinenbau werden Bauteile/Anbauteile in der Regel 10.000.000 Latswechsel unterzogen.
Die Pulsiergebnisse werden dann in einer s.g. Wöhlerkurve übertragen in der man die Ausfallwahscheinlichkeit
des Bauteiles ablesen kann. ==> Bei einem Stoßdämpfer der ein "tragender Teil der Radaufhängung" ist meiner Meinung nach eine solche Prüfung dringend erforderlich.

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BeitragVerfasst: So 27. Mai 2018, 18:42 
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Vespa: PX 125, GTS 300 ABS
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Ich denke auch dass ein solcher Bruch nicht so einfach abgetan werden sollte.

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Glückauf und allzeit knitterfreie Fahrt
Michael, der PXte

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Jeden Mittwoch um 18:00 kleines Treffen in Niederdollendorf an der Fähre.

+++ http://www.faehrengaeng.de +++

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BeitragVerfasst: So 27. Mai 2018, 19:22 
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Wohnort: Wuppertal
Vespa: GTS 250 i.e.
Land: Deutschland
Hallo Andreas,

zum Glück ist dir nichts passiert. Das ist erstmal das Wichtigste.

Ich würde auch den Weg gehen, wie er hier vorgeschlagen wurde. Also mit Vespa in Kontakt treten. Dass der Schaden unentgeltlich repariert wird, sollte selbstverständlich sein.

Alles Gute, Philipp


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BeitragVerfasst: So 27. Mai 2018, 20:25 
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Vespa: PX200E GS
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Hallo,

jetzt gebe ich auch mal meinen "Senf" dazu:
@Langmund: das ist eine ganz üble Sache, ein Glück dass Dir dabei "nur" ein "Schrecken" und leider der Materialschaden entstanden ist. Es scheint sich ja wohl eindeutig um einen Materialfehler zu handeln. Ich wünsche Dir, dass es für Dich kulant geregelt werden kann und Dein Vertrauen in die GTS-FL nicht getrübt wird! Dein Händler hat ja wohl sehr schlecht reagiert. Natürlich ist er für diesen Vorfall nicht verantwortlich, aber er vertritt die Marke "Vespa", Du bist sein Kunde und er sollte alles dafür tun, Dich in dieser Angelegenheit zu unterstützen. Anscheinend geht es ihm (noch) zu gut, weil die Vespas verkauft werden wie warme Semmeln?

@Vollhorst und anderen Mitforisten: bitte bleibt mal auf dem Teppich! Wie Vilstaler schon geschrieben hat, handelt es sich um einen bisherigen Einzelfall, zumindest was wir hier mit dem Horizont dieses Forums wissen. Dem Hersteller unbewiesen zu unterstellen, er wisse von dieser Schwachstelle ist doch absurd. GTSn werden doch bestimmt auch in Ländern verkauft, in denen es ganz andere rechtliche Haftungen gibt (z. B. USA). Glaubt Ihr das Risiko würde Piaggio eingehen? Und mir ist jetzt überhaupt nicht "mulmig" bin heute mit der "Klemmfaust-GTS" ca. 250 KM durchs Münsterland gefahren. Meine Partnerin mit einer 2011er, also ohne "Klemmfaust", Und ja, im Vergleich ist die Facelift- Aufhängung technisch und fahrwerksmässig besser, zumindest ist das die Meinung von uns bei ca. 6.000KM. Und irgendwo gab es hier die Aussäge, so was hätte es doch bei Millionen gebauter Vespas noch nie gegeben: Kann ich widerlegen: Wem von Euch ist z. B. schon mal bei alten Small- und Largeframes der hintere Silentblock zwischen der Stoßdämpfer- Stange und dem Rahmen abgerissen? Das kann auch ziemlich gefährlich werden. Ich habe das auch schon mal erlebt und seitdem prüfe ich das Teil mindestens jährlich...

Also bitte keine Panik (-mache). Das ist eine ganz gefährliche Geschichte und darf in dem geschilderten Fall niemals passieren (bei einem Unfall wäre es noch was anderes). Das ist jetzt aber kein Grund, dass ich mit dem Roller nicht mehr fahre.

Gruß Jens


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