Vespa ET4 50: Die Auferstehung der Diva

Für alle hübschen Bilder!
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Nichtraucher
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Vespa ET4 50: Die Auferstehung der Diva

#1 Beitrag von Nichtraucher » So 20. Dez 2020, 18:09

Hallo zusammen,

da hier ja einige Ihre Vespa vorstellen und auch Ihre Umbauten dokumentieren will ich hier auch mal meinen Beitrag leisten. Kurz zur Vorgeschichte:

Vor gut 7 Jahren habe ich nach einem Roller für die Stadt gesucht und bin dann in Aschaffenburg fündig geworden. Eine schwarze ET4 50, Baujahr 2004 also sogar eine der letzten bevor die LX kam. Laut Besitzer nicht lauffähig, schon etwas angeranzt und dazu noch in mattschwarz lackiert worden und das leider alles andere als gut. Entsprechend niedrig war der Preis dann auch für eine ET. Lauffähige Exemplare mit ordentlicher Karosserie gingen damals noch locker für das doppelte und mehr weg. Also eingeschlagen und das Ding abgeholt bevor es ein anderer tat. Hier mal ein Bild nachdem Sie in die heimische Garage gewandert ist.

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Zuhause bekam Sie dann erst einmal ne neue Batterie womit ich Sie dann auch wieder anbekommen habe. Lange hielt die Freude allerdings nicht, da mir kurz danach erst einmal der Gaszug gerissen ist. Der Tausch ansich wark ein Thema aber danach ist Sie nur noch extrem widerwillig angesprungen. So widerwillig das ich das Thema erst einmal habe ruhen lassen, vor allem weil andere Hobbies dazwischenkamen die viel Zeit und Kohle gefressen haben. Zwischendurch zwar immer mal probiert den Fehler zu finden aber alle Reparaturen halfen nicht. Vergaser für teuer Geld beim Händler revidiert brachte nichts. Komplette Zündung revidiert hat auch nichts genützt und so war ich mit meinem Latein am Ende und die Vespa hatte damit lange, lange Pause. Wir spulen ins Jahr 2020 vor, die anderen Hobbies waren fürs erste so gut wie fertig bzw. auf einem guten Weg und dank Corona hatte ich Langeweile und gewisse Leute auch Zeit. Im Netz stieß ich zufällig über jemanden der sich mit Piaggio gut auskennt und da auch schon sehr viel Erfahrung hat. Er hatte sich bereit erklärt sich das Teil mal anzuschauen, er meinte noch das wäre doch gelacht wenn man die nicht wieder zum laufen bekommt. Er kannte bis dato meine Vespa noch nicht :lol: :P :twisted:

So kam er eines Abends vorbei nur um nach 6 Stunden Checkliste abarbeiten gefrustet nach Hause fuhr. Sowas hatte er selbst in 26 Jahren bei Piaggio nicht gesehen. Wir machten aus das er die Wespe bei Gelegenheit mal abholt und sich das Problem in seiner heimischen Werkstatt mal genauer ansieht. Ein paar Wochen später war es dann auch soweit und nach gut 4 Wochen Frust kamen wir überein das ein neuer Motor wohl einfach mehr Sinn macht. Der alte sprang zwar mittlerweile wieder an, blieb aber nur an wenn man das Standgas abartig hoch einstellte. Drehte man es auf ein normales Level lief er zwar ordentlich sprang danach aber nicht mehr an. Eine weitere Begutachtung zeigte unter anderem Schäden an der Kurbelwelle. Da mich ein identischer Austauschmotor mit gerade mal 2500km in etwa das kostete was Piaggio alleine für ne neue KW haben will und man bei einer Revision des Motor gleich eh alles neu macht (was massive Folgekosten nach sich zieht!) willigte ich ein. Also "neuen" Motor incl. altem Vergaser wieder rein und siehe da, jetzt springt Sie in jedem Zustand ordentlich an. Damit lief Sie zwar technisch wieder, aber optisch war noch einiges zutun! Da der Ausgangszustand eh nicht museumswürdig war beschloss ich mich ein wenig an der Vespa auszutoben was die Optik angeht. Normalerweise bin ich zwar eher ein Fan von Original, aber bei dem Ausgangszustand bot es sich halt an :engel:

Dazu aber mehr in den späteren Postings!

Hier dann ein Bild von der Anlieferung nach der Herztransplantation.

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Nichtraucher
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#2 Beitrag von Nichtraucher » So 20. Dez 2020, 18:19

Noch vor der Motorüberholung wollte ich mal probieren was man so gegen den schlechten Lack so machen kann. Da ich mir sicher war das der Vorbesitzer einfach so mit der Dose über alles drüber gegangen ist was nicht bei 3 in Deckung gegangen ist hatte ich Hoffnung das der Lack nicht wirklich hält. So probierte ich erst die Methode mit Verdünnung und einem Lappen, dies half aber leider nicht wirklich weiter. Dann fiel mir aber wieder ein das ich ja noch ne Poliermaschine habe womit ich auch schon mal bestimmte Ablagerungen vom Lack bekommen hatte, nen Versuch war es wert. Also entsprechende Pads besorgt und schön mit der Schleifpaste drüber. Was soll ich sagen, ich denke die Bilder sprechen für sich ;)

Das Ganze hat mich gut ein Wochenende gekostet aber ich denke das Ergebnis war es wert. Der Lack ist zwar nicht perfekt, da die Vespa wohl auch schon mal umgekippt oder Kontakt mit einem Fahrrad hatte aber so schlimm war die kleine Schramme jetzt auch nicht das man die ganze Vespa hätte umlackieren müssen. Davon ab sieht das nero lucido in poliert unheimlich schön aus und das sage ich als Hasser von langweiligen Farben!

Was den Vorbesitzer dazu bewegt hat die Vespa in mattschwarz zu tunken erschließt sich mir bis heute nicht :?:

Die Embleme waren nicht zu retten, die hätte ich mit der Maschine nur von Ihrer Chromschicht befreit. Die kamen im Zuge des Aufbaus wieder komplett neu. Die weißen Blinker waren schon vorher dran, allerdings passen die ganz gut zum Schwarz wie ich finde und davon ab habe ich die originalen Blinker vom Vorbesitzer mitbekommen. Nein, die waren nicht mattschwarz über geduscht :D

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Hoffe der vorher/nachher Effekt kommt hier gut rüber.

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Re: Vespa ET4 50: Die Auferstehung der Diva

#3 Beitrag von Nichtraucher » So 20. Dez 2020, 18:35

Jetzt wo die Karosserie wieder einigermaßen schick war und der Motor wieder lief ging es an den Zusammenbau der restlichen Teile bzw. an den "Umbau". Als erstes sollte die Vespa überhaupt mal wieder vollständig werden. Also wurden alle Anbauteile wieder montiert, passenderweise kam einen Tag nach Anlieferung das originale Top Case an welches ich glücklicherweise ergattern konnte. Zwar kein toller Zustand, dafür ohne Risse und dazu in genau meiner Farbkombi! Da die Teile nicht gerade an Bäumen wachsen schlug ich also zu. Nicht nur das der Nutzwert der Vespa damit deutlich gesteigert wird, auch die Frau hat dann eine Rückenlehne wenn Sie mal mitfährt ;)

Bei der Gelegenheit wurden die restlichen Karosserieteile vom schlechten Lack befreit, hier mussten dann zwei Flaschen Nagellackentferner dran glauben. Hat dann zwar was gedauert aber auch hier wieder alles besser als der Dosenlack.

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Die Originalspiegel habe ich durch LX Spiegel ersetzt, da diese nicht nur deutlich schicker aussehen sondern auch tatsächlich das tun was Sie sollen im Gegensatz zu den kurzen Stummelspiegeln die sonst so bei der ET dabei sind. Dazu bietet der Chromlook einen guten Kontrast zu dem schwarzen Lack. Hier kann man auch mal die Griffe in montiertem Zustand bewundern.

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Da mir die schwarzen Gummigriffe nie wirklich gefallen hatten und auch diese schon etwas mitgenommen waren suchte ich auch hier nach Alternativen. Auch hier musste die LX wieder als Teilespender herhalten :D Piaggio bietet für die LX ein paar schicke Griffe an die beledert sind und passend zu meiner Vespa auch in braun verfügbar waren. Da ich günstig ein Set auf eBay geschossen hatte wanderten auch diese in den Einkaufskorb. Hier war bei der Montage etwas Bastelei nötig, da die Madenschrauben nicht so wirklich gut an dem Lenker halten wollten. Hier konnte ich aber mit einer dünnen Schicht Panzertape abhilfe schaffen und so hält das Ganze jetzt bombenfest. Bei den Griffen fehlte eine Madenschraube weshalb der linke Griff immer ein wenig Spiel hatte aber auch das ist mittlerweile behoben. Bei der Gelegenheit mal ein paar von den Dingern auf Lager gelegt, man weiß ja nie!

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So war Sie zumindest auf den ersten Blick schon einmal fahrfertig.

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Ein paar Tage später ließ ich dann auch neue Reifen aufziehen da die alten echt nicht mehr gut waren und ich mit den alten, verbrauchten Dingern nicht weiter fahren wollte als einmal die Straße rauf und runter. Bei der Suche nach Reifen wollte ich ursprünglich mal Weißwandreifen haben, allerdings haben viele Hersteller die zum einen nicht mehr im Programm und zum anderen wurde mir auch hier von den Dingern abgeraten. Also hab ich mich umorientiert und bin auf Michelin umgestiegen. Diesen Schritt habe ich nicht bereut! Fährt sich gleich viel stabiler und nicht mehr ganz so kippelig wie vorher.

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Re: Vespa ET4 50: Die Auferstehung der Diva

#4 Beitrag von tütüt » So 20. Dez 2020, 18:44

Wow, tolles Ergebnis! Hut ab!
Früher war mehr Lambretta!

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Re: Vespa ET4 50: Die Auferstehung der Diva

#5 Beitrag von Nichtraucher » So 20. Dez 2020, 18:56

Jetzt folgt ne menge Kleinkram deren Reihenfolge ich nicht mehr so wirklich zusammenbekomme, aber das Ergebnis zählt ;)

Während meiner Streifzüge in die Welt der Vespateile stieß ich mehrfach auf das TomTom Vio. Da ich die Idee ganz cool fand und dafür dann auch nicht das teure Smartphone an den Lenker muss suchte ich nach einem Modell. Da das Vio zu dem Zeitpunkt allerdings schon seit wenigen Jahren nicht mehr verkauft wurde war es alles andere als leicht eins zu finden. Gebraucht gehen die Dinger mittlerweile über Neupreis weg. Aber ich hatte Glück! SIP hatte noch eine kleine Charge reinbekommen, also schnell bestellt bevor es andere tun. Nachdem ich bestellt hatte waren die Bestände schon wieder gelb, mittlerweile auch schon längst wieder ausverkauft :o ;) Aber ich habe noch eins bekommen und habe für ein brandneues mit Piaggio Branding sogar weniger bezahlt als für ein Gebrauchtes bei dem gerne mal Teile der Ausstattung fehlen. Kein schlechter Deal :!:
Da ja auch bei SIP gerne mal Teile aus der Kategorie "könnte dir auch gefallen" angezeigt werden stieß ich auf den Tankdeckel der 946. Ein wirklich schickes Teil das natürlich tausend mal mehr hermacht als der olle Plastikdeckel der ET. Angeblich passt das Teil Plug and Play an die ET. Hmmm, da kam ich schon ins grübeln. Da das Teil mit 25€ jetzt nicht die Welt kostete wanderte das auch mit auf die Liste. Bei der hinreißenden Optik konnte ich nicht widerstehen. Der Deckel passt zum Glück nicht nur, er ist auch griffiger als der vorherige. Hat also auch einen praktischen Nutzen.

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Die Monoschlitzrohre hatten auch unter der Lackorgie gelitten. Anstatt diese vernünftig zu demontieren hatte man versucht diese wohl beim lackieren auszusparen. Hat leider nicht ganz funktioniert. Kamen dann auch direkt neu.

Jetzt folgt einiges an Kleinkram der beim Vorbesitzer faschütt gegangen ist.

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Genauso wie bei dem Tankdeckel stieß ich auf ein Teil von dem ich nicht mal wusste das es fehlte. Die ETS haben wohl scheinbar eine Art Plastikeinsatz im Batteriefach. Dieses soll wohl verhindern das die Batterie Ihren Inhalt ungehindert über der Blechkarosserie verteilt. Blöderweise fehlte das Ding bei meiner natürlich und drei mal darf man raten wie das Fach darunter aussah. Von der Blechstärke ist zwar noch massig Material vorhanden, aber natürlich alles oberflächlich angerostet. Der Deckel vom Fach war witzigerweise noch vorhanden.

Als nächstes kamen die fehlenden Deckel von den vorderen Blinkern an die Reihe. Auf die hatte mich mein Schrauber hingewiesen, noch so ein Teil von dem ich nicht wusste das es überhaupt existierte. Man ahnt es, auch diese kamen auf die Liste.

Danach stieß ich über den Getriebemessstab von Zelioni der in einer schicken gebürsteten Optik daherkam. Sinnlos, aber schick also wurde auch der bestellt. Den originalen habe ich natürlich für Servicezwecke aufgehoben ;)

In die selbe Kategorie fällt der Motorölstab mit Thermometer von RR. Macht nicht wirklich Sinn, sieht aber nett aus und davon ab stehe ich auf solche Zusatzanzeigen 8-)

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Als nächstes gab es noch einen neuen Reflektor da mir einer nach der Entlackung wieder abgefallen ist. Da hat der neue Klebestreifen wohl nicht so dolle gehalten.

Zum krönenden Abschluss der ersten Modifikationen gab es noch einen Satz Fußrasten, da sich die bessere Hälfte immer beschwert hatte das Sie Ihre kurzen Beinchen nicht auf dem dafür vorgesehenen Platz drapiert bekommt. Die Dinger passten auch optisch ganz gut zum Rest und ich muss gestehen das Sie schon ganz praktisch sind weil die Frau dann auch nicht von hinten mit den Beinen in der Gegend herumtritt auf der verzweifelten Suche nach Halt :lol: Die Montage war dann auch relativ einfach, wenn auch ein bisschen fummelig. Kann ich persönlich empfehlen!

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Re: Vespa ET4 50: Die Auferstehung der Diva

#6 Beitrag von Nichtraucher » So 20. Dez 2020, 18:58

tütüt hat geschrieben:
So 20. Dez 2020, 18:44
Wow, tolles Ergebnis! Hut ab!
Dank dir! :) War auch die letzten Monate immer mal was an Arbeit aber Sie wird mit jedem neuen Teil, jeder Arbeitsstunde immer schöner. Viel fehlt nicht mehr! Aber hier folgen noch ein paar Beiträge :D

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Re: Vespa ET4 50: Die Auferstehung der Diva

#7 Beitrag von Nichtraucher » So 20. Dez 2020, 19:07

Ach ja, wer glaubt das die Vespa in der Zwischenzeit wenigstens zuverlässig lief wird jetzt eines besseren belehrt. Ich hatte keine 150km geschafft bis Sie wieder liegenblieb :roll: So langsam hatte ich das Gefühl die Kiste hasst mich! Mein Schrauber hatte dank Ihr sowieso schon sowas wie Angstzustände und bei Anlieferung sagte er noch so etwas wie "sei mir nicht böse, aber ich hoffe du schlägst mit dem Teil lange Zeit nicht mehr bei mir auf" :D

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Mitten in der Bonner Innenstadt plagten die Vespa plötzlich Aussetzer. Mist, was war das denn jetzt schon wieder?! Da Sie ein paar Meter weiter dann gar nicht mehr wollte und ich das Teil schlecht die 30km ins heimische Köln schlecht schieben kann war es mal wieder an der Zeit das der ADAC etwas für seinen Beitrag tut. Also angerufen und gewartet. Zuhause dann erst einmal auf Fehlersuche, die Spritzufuhr schloss ich als Fehlerquelle aus, war hier schließlich auch einiges neu gekommen wie Schläuche, Benzinhahn und was weiß ich nicht noch alles. Also konzentrierte ich mich auf die Zündung. Wer sich ausgedacht hat das die Zündkerze seitlich neben dem Rahmen sein soll gehört gesteinigt! Da kommt man mit keinem Werkzeug wirklich vernünftig ran und so braucht es ne menge Fummelei, schmales Werkzeug und die ruhigen Hände eines Chirurgen. Irgendwann war die Kerze dann draußen. Kurzer Test und siehe da: Kein Zündfunke!

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Also neue Kerze besorgt und ausprobiert. Immer noch kein Funke! Also bleiben noch die CDI und die Lima. Die Lima müsste beim Umbau mit getauscht worden sein, dazu ist mir aufgefallen das die alte CDI wieder verbaut wurde. Da man an die CDI vergleichsweise gut rankommt kam die brandneue CDI rein die ich mal testweise besorgt hatte. Also schnell umgetauscht und et voila: Wir haben einen Funken! Alles wieder eingebaut und nach einer Probefahrt für gut befunden 8-)

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Re: Vespa ET4 50: Die Auferstehung der Diva

#8 Beitrag von Nichtraucher » So 20. Dez 2020, 19:44

Zwischendurch gab es neben Optik auch mal wieder ein bisschen Technik. Das Fahrwerk war auch mal fällig für ein kleines Upgrade, da es noch die allerersten waren und die Teile schon was ausgelutscht waren wollte ich hier was neues. Da es auch hier massenhaft Auswahl gibt, allerdings ohne ABE, stieß ich irgendwann auf die YSS Mono Pro-X. Diese passten an die ET, ließen sich vorne wie hinten in der Härte verstellen und kamen mit ABE. Also genau was ich suchte! Der Ausbau war dann auch einfacher als gedacht. Vorne 4 Schrauben, hinten sogar nur zwei.

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Nach dem Tausch war die erste Proberunde auf dem Hof angesagt. So ganz auf schlaff fuhr sich das Ganze noch ausgelutschter als die alten Dämpfer, aber da war ja auch noch verdammt viel Restgewinde. Hinten fand ich das schon ganz okay, aber vorne war definitiv viel zu weich. Also mal aus Jux den Dämpfer voll auf Anschlag gedreht. Wenn die Straße glatt und ohne Wellen ist funktioniert das sogar, wenn die Straße also so glatt wie eine Rennstrecke sind passt das Setup perfekt. Blöderweise sind die meisten deutschen Straßen das komplette Gegenteil was ich dann auch bei der großen Proberunde durch die Stadt schmerzhaft lernen durfte. Die Vorderachse war unerträglich hart, auf Kopfsteinpflaster hat man das Gefühl es zerlegt einem gleich die Gabel und das schon bei Schrittgeschwindigkeit! Wellen und kleine Schlaglöcher sind natürlich nicht besser. Ich hab dann noch ein bisschen probiert und bin jetzt so bei gut 2/3 Gewinde rein gelandet. Ist ein guter Kompromiss, man darf ja nie vergessen das man es immer noch verstellen kann und das man das Dämpfersetup auch immer ein bisschen auf den Einsatzzweck anpassen muss. Also nicht nur die Straßenverhältnisse sondern auch das Gewicht. Deshalb drehte ich den hinteren Dämpfer später auch etwas härter da ich doch viel im Soziabetrieb fahre und der Dämpfer da in der weichsten Stufe hinten schon was in die Knie geht. Also auf die mittlere Stufe gedreht und für gut befunden, auch die bessere Hälfte vernahm einen besseren Fahrkomfort und Sie sagte die Vespa fühlt sich jetzt etwas schneller an :lol:

Aber jetzt fährt Sie in Kombination mit den neuen Reifen deutlich besser. Am Ende kommt das ja auch der Fahrsicherheit wieder zu Gute.

Morgen gibt es dann den Rest, ich hoffe es hat Spaß gemacht bis hier hin zu lesen :)

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Re: Vespa ET4 50: Die Auferstehung der Diva

#9 Beitrag von Groove25 » Mo 21. Dez 2020, 05:11

Sehr schöner Bericht über ein tolles Projekt! Vieien Dank, dass Du uns daran teilhaben lässt. Es tut immer wieder gut zu lesen, wie auch andere Besitzer diesem Vespa-Klassiker so viel Wertschätzung entgegenbringen.

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Re: Vespa ET4 50: Die Auferstehung der Diva

#10 Beitrag von Nichtraucher » Mo 21. Dez 2020, 09:50

Irgendwann stellte ich während der Fahrt immer mal wieder einen verbrannten Geruch fest den ich aber nicht zuordnen konnte, auch eine Sichtkontrolle hatte keine Erkenntnisse gebracht. Ein paar Wochen später fiel mir dann doch auf woher der Gestank kam. Da mein alter Auspuff durch war hatte ich einen Ersatz vom Zip II besorgt für den Übergang. Da die sich den selben Motortyp teilen passt dieser auch Plug & Play. Was ich nicht bedacht hatte:

1. Der Auspuff vom ZIP ist nicht so gezogen wie der von der Vespa
2. Der Auspuff hat einen Kat, dieser fehlt der Vespa.

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Entsprechend war der "neue" Auspuff nicht nur näher an den Zierleisten, der Auspuff wurde auch deutlich heißer als vorher und hat mir entsprechend die Zierleiste in Dali Manier wegschmelzen lassen. Als ich dann noch feststellte das der Krümmer vom ZIP Auspuff abgegammelt war, beschloss ich einmal den Rundumschlag zu starten. Zum einen sollte ein Sito Plus an die Vespa kommen, da der optisch sehr nahe am Original ist und davon ab auch nicht mal im Ansatz so teuer und zusätzlich ein neuer Satz Zierleisten angebaut werden weil alles andere ja sonst blöd aussieht. Aber erst einmal der Auspuff. Der Auspuff ist ja grundsätzlich nur mit 4 Schrauben befestigt, fummelig bleibt das Ganze trotzdem. Was mir im Vergleich zum ZIP Topf aufgefallen ist:

Der Krümmer fällt beim Sito etwas günstiger, heißt man kommt besser an die Bolzen ran die in den Motorblock gehen. Trotzdem ist es etwas trickreich den Krümmer richtig am Block zu positionieren. Die Probefahrt ergab keine großen Unterschiede, ich bildete mir lediglich ein das Sie im mittleren Bereich ein bisschen kräftiger war und das der Auspuff jetzt einen winzigen Ticken dunkler klingt. Allerdings nichts was einem Laien jetzt sofort auffallen würde.

Weiter ging es dann mit den Zierleisten. Nicht nur diese waren angegriffen sondern auch gleich der Kennzeichenhalter. Beim Halter musste man die Öffnung für die Kennzeichenbeleuchtung noch ausbohren, hier ist also Vorsicht angesagt. Also den ganzen Kram ab und den neuen wieder dran. Bisher hält das Ganze, also war es wohl wirklich allein der Auspuff der für die Schmelzaktion verantwortlich war.

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Re: Vespa ET4 50: Die Auferstehung der Diva

#11 Beitrag von Nichtraucher » Mo 21. Dez 2020, 10:27

Jetzt wo so viel Kleinkram gemacht war fuhr ich erst einmal den Sommer und Herbst über, sodass ich am Ende der Saison immer hin schon gut 2000km zusammenbekommen habe. Also war es mal Zeit für einen Service, da ich auch nicht weiß wie der Tauschmotor sonst so gewartet wurde. Also stand einmal Ölwechsel von Motor und Antrieb auf dem Plan. Der Ölwechsel war etwas fummelig da man das Sieb nur mit hängen und würgen rein und raus bekommen hat. Beim befüllen des Antriebs empfiehlt es sich eine Alufolie oder ähnliches über das Hinterrad zu legen da man mit Sicherheit kleckert und das Zeug nicht gerade gesund ist :D

Der Service ist für jedermann machbar und kostet nicht viel Zeit. Durch den Siebfilter ist das Ganze sogar ohne großen Teileaufwand machbar da der Siebfilter gut zu reinigen und wiederverwendbar ist :)

Jetzt kam etwas wo ich lange überlegen musste. Ich hatte mir schon länger in den Kopf gesetzt mal die Sitzbank neu machen zu lassen. Die alte hatte einen Riss an der vorderen Kante und der Vorbesitzer hatte da wohl schon mal probiert mit Flüssigleder nachzuhelfen. Half allerdings nichts, außer das der Riss wieder da war und dazu jetzt dunkelbraune Flecken drumherum sichtbar waren. Erst dachte ich an Originalersatz, allerdings gab es den Bezug in der Originalfarbe nirgends mehr. Dazu hätte ich gerne einen Farbton passend zu den neuen Griffen gehabt. Ich stieß auf eBay auf einen Händler der für kleines Geld fertige Sitzbezüge für die ET anbietet, allerdings hätte ich da einen der Griffe hinschicken müssen damit er da eine "Probe" von nimmt und ich wollte nicht riskieren einen der Griffe zu verdaddeln.

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Ich fragte mal bei der lokalen Vespa Community und dort wurde mir von mehreren ein Sattler empfohlen der gleich bei mir um die Ecke war. Hmm, da sollte man doch mal vorsprechen. Also einen Beratungstermin ausgemacht und mit der Vespa hin. Er schaute sich das Ganze an und sagte das man, wenn es Ton in Ton werden soll, gleich die Griffe mit neu beledern sollte. Da dies nicht die Welt kostete war ich nicht abgeneigt. Zusätzlich sollten die braunen Abdeckungen oberhalb des Handschuhfachs ebenso beledert werden. Bei der Gelegenheit wollte ich wissen ob man das Top Case an der blassen Stelle nicht auch beledern könne, aber nach Begutachtung durch den Sattler gab es zumindest dafür eine Absage. Er meinte aber das er einen Lackierer an der Hand hätte und das man das wenn eh neu lackieren müsse. Farbe könnte man passend abstimmen. Da mir das alles schon ganz gut gefiel erteilte ich den Auftrag und brachte die Teile noch am gleichen Tag zum Sattler. Er erbat sich gut eine Woche für die Arbeiten, Preisrahmen gab er +-400€ für alle Arbeiten vor. Dies fand ich gemessen am Umfang fair. Ich war schon gespannt wie es werden würde und so war ich erstaunt das ich in der selben Woche noch den Anruf erhielt das die Teile fertig sind. Also direkt los zum Sattler!

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Die Abdeckungen vom Handschuhfach konnte der Sattler leider doch nicht beledern, da hat wohl irgendwas nicht gepasst aber er hat es gleich mit zum Lackierer gegeben damit es zum Top Case passt. Das Top Case ist dafür echt hübsch geworden! Der dunkle Braunton den wir passend dazu ausgesucht haben passt wunderbar zu dem schwarz. Das Highlight sind dann natürlich die Sitzbank und die Griffe. Die Sitzbank erhielt ein Steppmuster an der Oberfläche welches sich an der Kontur der Oberfläche orientiert. Ich bin froh das der Sattler mir die Idee mit der Zierwulst ausgeredet hat, dafür hat die Sitzbank nämlich einfach zu wenig Kontur als das es am Ende gut aussehen würde. Das ist mehr was für die neueren Vespen. Die Bank wurde auch gleich neu gepolstert und man spürt beim sitzen auch das jetzt alles etwas straffer ist und nicht so durchgesessen. Die Griffe wurden passend dazu beledert incl. einer schicken Kreuznaht. Wirkt jetzt alles deutlich hochwertiger!

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Am Top Case fehlte bei mir immer schon das Piaggio Logo und jetzt wo das neu lackiert war störte mich das schon irgendwie. Jetzt war der Teil wieder hübsch und dann klafft da immer noch dieses Hexagon förmige Loch. Nee, geht nicht, kann so nicht bleiben! Also das Ganze mal geschwind ausgemessen und mal schnell gesucht. Zu meinem erstaunen stellte ich fest das da wohl mal ein Klebelogo gesessen hat. Aufgrund des Lochs im Loch dachte ich eigentlich das da wohl mal das Logo irgendwie mit dem Top Case vergossen wurde. War aber wohl nur ein Rest von der Produktion. Also fix zwei Logos bestellt! Dieses wurde bei Ankunft auch direkt verklebt und siehe da, es passt perfekt und ist das i-Tüpfelchen für das Top Case 8-)

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Da ich noch einen Modellschriftzug über hatte beschloss ich diesen an das Top Case zu packen da mir die alte Position über dem Auspuff auf Dauer doch nicht gefiel. Die Nummer mit dem Silikon hat allerdings nicht lange gehalten, da muss ich wohl mal was anderes probieren. Ist aber auch was für die Winterpause :)

Fazit:

So sehr ich anfangs auch mit diesem Schritt gehadert habe, so gut ist es am Ende dann doch geworden und meine Erwartungen wurden übertroffen. Die Farbe passt einfach super und verleiht der Vespa gleich noch einmal einen edleren Touch. Es korrespondiert auch einfach wunderbar mit den Chromelementen wie den Spiegeln, den Monoschlitzrohren und dem ganzen anderen Kram der glitzert und glänzt :lol: So hatte ich mir das von Anfang an vorgestellt, behutsames Tuning welches den schicken Charme der Vespa unterstreicht. Alles auf Sportlook umzubauen finde ich bei einem lahmen 4-Takt Fuffi dann doch etwas lächerlich. Dann doch lieber so 8-)

Das soll es fürs Erste gewesen sein. So ganz fertig bin ich immer noch nicht, aber die Zielflagge ist fürs Erste in Sicht! Der letzte Punkt muss noch geplant werden, aber das kommt wohl erst im Januar oder Februar dran. Da bietet sich das auch perfekt an, da die Vespa jetzt im Winter nicht soooo viel Bewegung bekommen wird. Dafür ist es bei einstelligen Temperaturen mit dem Fahrtwind auch einfach zu frisch um damit täglich zu fahren wie im Sommer.

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Re: Vespa ET4 50: Die Auferstehung der Diva

#12 Beitrag von Wenne » Mo 21. Dez 2020, 10:53

Sehr schön. Gefällt mir gut. Die ET2 und ET4 Modelle sind immer weniger auf der Straße zu sehen.
Umso schöner ist es, wenn mal wieder Hand angelegt.
Viel Spaß damit und Grüße
Wenne
Was ist eigentlich eine "T5"?
http://www.vespaforum.de/viewtopic.php?f=19&t=9329

Meine 1972-er Fahrschul-Vespa-Sprint
http://www.vespaforum.de/viewtopic.php?f=20&t=19763

Einbau i.e.-Motor in Vespa ET4
http://www.vespaforum.de/viewtopic.php?f=11&t=14574

Ein netter Bausatz im Maßstab 1:1
http://www.vespaforum.de/viewtopic.php?f=19&t=26046

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Re: Vespa ET4 50: Die Auferstehung der Diva

#13 Beitrag von DorfGuerilla » Mo 21. Dez 2020, 12:00

Ich freue mich sehr, dass eines der immer seltener werdenden Exemplare der ET-Reihe erhalten, gepflegt und gefahren wird! Meine erste Vespa war eine ET4 125, und ich habe nie verstanden, warum manche Leute so schlecht über diese Modellreihe sprechen. Wenn es die ET nicht gegeben hätte, und damit die Tür in eine moderne, zeitgemäße Vespa-Interpretation aufgestoßen worden wäre, dann wäre die Vespa sicherlich vom Markt verschwunden.
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Mein neuer Roman:“Mein unfassbarer Sommer in Sitebüttel" – Kann eine alte Vespa eine Zeitmaschine sein?
Weitere Bücher von mir:
"Der Käsesturm" – Bizarres Treiben im Hamburger Großmarkt.
"Bangkok Oneway" – Drei ältere Damen erleben Abenteuer in der thailändischen Metropole.
"Flugangst … und weitere amüsante Kurzgeschichten"

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Re: Vespa ET4 50: Die Auferstehung der Diva

#14 Beitrag von Nichtraucher » Mo 21. Dez 2020, 13:04

DorfGuerilla hat geschrieben:
Mo 21. Dez 2020, 12:00
Ich freue mich sehr, dass eines der immer seltener werdenden Exemplare der ET-Reihe erhalten, gepflegt und gefahren wird! Meine erste Vespa war eine ET4 125, und ich habe nie verstanden, warum manche Leute so schlecht über diese Modellreihe sprechen. Wenn es die ET nicht gegeben hätte, und damit die Tür in eine moderne, zeitgemäße Vespa-Interpretation aufgestoßen worden wäre, dann wäre die Vespa sicherlich vom Markt verschwunden.
Bin halt mit Automatikrollern groß geworden, außerdem hatte ich kein Bock für läppische 50 km/h x Gänge durchzuschalten *duckundweg*

Da war eine ET schon fast die logische Konsequenz, außerdem war Sie das Modell das die Vespa in die Neuzeit überführt hat und ich denke Vespa wäre bei weitem nicht so erfolgreich ohne den Grundstein den die ET gelegt hat, vor allem weil damit ja auch die größeren Modelle mit 250ccm aufwärts kam die sich heute so gut verkaufen. Davon ab ist die ET4 50 irgendwie ein kurioses Ding. Damals hat kaum einer in der Hubraumklasse an 4-Takter gedacht und Piaggio war damit schon ein wenig seiner Zeit voraus, aber aus dem Grund hat Sie damals auch so gut wie niemand gekauft. Die kamen ja erst so langsam mit den ganzen Chinarollern und den LX und Primaveras in Mode, besonders weil die immer strengeren Abgasvorschriften den Zweitaktern ja mittlerweile den Garaus gemacht haben.

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Re: Vespa ET4 50: Die Auferstehung der Diva

#15 Beitrag von Nichtraucher » Mo 21. Dez 2020, 13:07

Wenne hat geschrieben:
Mo 21. Dez 2020, 10:53
Sehr schön. Gefällt mir gut. Die ET2 und ET4 Modelle sind immer weniger auf der Straße zu sehen.
Umso schöner ist es, wenn mal wieder Hand angelegt.
Viel Spaß damit und Grüße
Wenne
Dank dir :) Deine ET hat auch eine wunderschöne Farbe. Rot hätte ich mir an meiner ja auch ganz gut vorstellen können und geistig hatte ich mich nach dem Kauf auch schon mit einer Neulackierung angefreundet. Zum Glück hab ich es mit der Poliermaschine probiert! Der Lack darunter war meiner Meinung nach in großen Teilen noch ziemlich gut und die paar Macken die Sie hat gehen noch als Patina rüber. Mal davon ab würde ich mich bei einer kompletten Neulackierung über jeden Steinschlag oder jede Schramme die im Alltag in den Lack reinkommt massiv ärgern. Dann doch lieber so und man sieht auch das Sie ein wenig gelebt hat. Verlebt ist Sie ja jetzt auch wieder nicht. Ein paar Spuren dürfen schon sein wie ich finde wenn man ansonsten sieht das man sich darum kümmert 8-)

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