Qualität von Aftermarket Stoßdämpfern

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GTS_rosso
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Re: Qualität von Aftermarket Stoßdämpfern

#16 Beitrag von GTS_rosso » Fr 5. Aug 2022, 08:36

Danke, das ist hilfreich. Ich fahre ja auch noch ein richtiges Motorrad und die Einschränkungen einer Vespa sind mir durchaus bewusst. Aber ich möchte ja auch nur ein bisschen mehr Komfort und nicht eine Fuhre deren Fahrwerk offensichtlich, gerade mit Beifahrer, bei den ersten Bodenwellen überfordert ist und sich schüttelt und ruckelt. Ich will damit auch keine Rennen bestreiten aber so eine leichte bis mittlere Verbesserung würde mir den Fahrspaß schon deutlich erhöhen.

bogu112
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Re: Qualität von Aftermarket Stoßdämpfern

#17 Beitrag von bogu112 » Fr 5. Aug 2022, 08:55

Vienna1969 hat geschrieben:
Fr 5. Aug 2022, 08:21
crosisq96 hat geschrieben:
Fr 5. Aug 2022, 00:26
Vienna1969 hat geschrieben:
Do 4. Aug 2022, 17:25
Ein kurzes Hinweis: Bei den meisten Stoßdämpfern sind die hinteren Federn nicht zu verstellen, auch bei Wilbers zb.
Bei den Wilbers kannst Du hinten die Federvorspannung ebenfalls stufenlos einstellen. Besonderheit sind z.B. die BGM PRO SC/R12 COMPETITION - dort kannst du beim linken Dämpfer Zug- und Druckstufe einstellen.
Aber eingeschränkt. Die Federverstellung erfolgt von oben bei den hinteren Dämpfern und ist nicht zu erreichen ohne Ausbau. Aber möglich ist es.
Die werden ohne Ausbau von oben durchs Helmfach verstellt…
Grüsse

Michael

Vienna1969
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Re: Qualität von Aftermarket Stoßdämpfern

#18 Beitrag von Vienna1969 » Fr 5. Aug 2022, 09:30

bogu112 hat geschrieben:
Fr 5. Aug 2022, 08:55
Vienna1969 hat geschrieben:
Fr 5. Aug 2022, 08:21
crosisq96 hat geschrieben:
Fr 5. Aug 2022, 00:26
Vienna1969 hat geschrieben:
Do 4. Aug 2022, 17:25
Ein kurzes Hinweis: Bei den meisten Stoßdämpfern sind die hinteren Federn nicht zu verstellen, auch bei Wilbers zb.
Bei den Wilbers kannst Du hinten die Federvorspannung ebenfalls stufenlos einstellen. Besonderheit sind z.B. die BGM PRO SC/R12 COMPETITION - dort kannst du beim linken Dämpfer Zug- und Druckstufe einstellen.
Aber eingeschränkt. Die Federverstellung erfolgt von oben bei den hinteren Dämpfern und ist nicht zu erreichen ohne Ausbau. Aber möglich ist es.
Die werden ohne Ausbau von oben durchs Helmfach verstellt…
Schon selbst gemacht? Bei der Gts 300 sind die oberen Dämpferenden in zwei Rohrschächten ( kann es nur so beschreiben) versteckt und nur die Montageenden der Dämpfer schauen noch raus unter der Plastikverkleidung vom Tankstutzen.

ApeixGTS
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Re: Qualität von Aftermarket Stoßdämpfern

#19 Beitrag von ApeixGTS » Fr 5. Aug 2022, 09:34

Bei mir tun es die originalen Dämpfer nach 7 Jahren und 8000tkm im Klemmfaustmodell noch recht gut und optisch finde ich sie am besten, vor allem die rote Feder vorne. Würde mir die jederzeit wieder holen, aber sicher kann man da technisch etwas verbessern, wie die Kollegen hier ja auch schreiben. Ein Motorrad wird es nie werden und unter der Prämisse lebe ich mit den Originalteilen recht gut.

crosisq96
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Re: Qualität von Aftermarket Stoßdämpfern

#20 Beitrag von crosisq96 » Fr 5. Aug 2022, 12:25

Ich habe gerade eine Tour mit ca. 3.600km mit dem Originalfahrwerk hinter mir. Kenne aber auch den Vergleich zum BGM Competition Fahrwerk (ca. 7 tkm Gesamtfahrstrecke). Sowohl der Komfort- als auch Sicherheitsgewinn ist schon deutlich spürbar. Ja, ein motorradähnliches Fahrverhalten erhält man damit auch nicht, aber eine spürbare Verbesserung für den entsprechenden Preis bekommt man damit allemal. Wenn es mal eng werden sollte, stehen die Chancen mit BGM und Co. erheblich besser. Aber gut wer weiter Lobeshymnen auf die Originaldämpfer trällern will und wie lange die doch ihren Dienst verrichten - jedem seine Meinung.

crosisq96
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Re: Qualität von Aftermarket Stoßdämpfern

#21 Beitrag von crosisq96 » Fr 5. Aug 2022, 12:33

Ach und noch eins zum Thema - "Meine Dämpfer haben schon 8 tkm auf der Uhr und sind noch super wie am ersten Tag vor 7 Jahren :klatschen:." Die Augen werden einem meist nach einem Wechsel geöffnet, dass dem nicht so ist.
Mein vorderer Dämpfer ist nach der letzten Tour definitiv durch und ich wiege mit Equipment keine 90kg. Okay die italienischen Straßen sind z. T. problematisch...

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Re: Qualität von Aftermarket Stoßdämpfern

#22 Beitrag von stefko22 » Fr 5. Aug 2022, 12:33

Ich kann das Bitubo Fahrwerk definitiv empfehlen. Die anderen Zubehörstoßdämpfer machen ihre Sache höchstwahrscheinlich auch sehr gut.
Fahre u.a. eine getunte GTS 300 auf 13" Runnerfelgen mit Bitubo vorne und hinten bzw. eine fast originale HPE 300 mit originalen 12" Rädern und original Fahrwerk. Der Unterschied ist schon sehr sehr deutlich spürbar.
Meine persönliche Meinung: Man kann die Vespa ohne weiteres im original Trim fahren. Wenn man allerdings mal "erfährt" wie es eben noch gehen könnte, dann wird man sich früher oder später wahrscheinlich andere Stoßdämpfer holen. Wilbers/Öhlins bin ich noch nie gefahren. Scheidet für mich einfach auf Grund des Preises aus.

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Re: Qualität von Aftermarket Stoßdämpfern

#23 Beitrag von DeBrainBoy » Fr 5. Aug 2022, 13:29

Mittlerweile muss man sich ja auch echt mal die Preise angucken. SIP und SCK haben den Preis für ihren vorderen Dämpfer aktuell auf 329,- EUR hochgeschraubt. Ein Bitubo ist immer noch für 200,- EUR zu bekommen. Schon ein heftiger Unterschied.

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Re: Qualität von Aftermarket Stoßdämpfern

#24 Beitrag von Doc B » Fr 5. Aug 2022, 14:53

vespagold hat geschrieben:
Fr 5. Aug 2022, 01:02

Absolut korrekt. Leider verstehen dies aber nur sehr wenige.
Echt? Gut das Wilbers das nicht weiß, die haben einfach gebaut und raus sind perfekt arbeitende Federbeine gekommen.

An die Federvorspannung der Wilbers musste ich die letzten 12.000km nicht ran, sind perfekt auf meine Bedürfnisse eingestellt. Wird bei Bestellung abgefragt.

Wer ein perfektes Fahrwerk haben möchte, kauft Wilbers.
Bezüglich Eintragung einfach vorher mit ein/zwei Prüfern sprechen. Es findet sich sicher einer für die Einzelabnahme, wenn die ABE nicht passt.

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Re: Qualität von Aftermarket Stoßdämpfern

#25 Beitrag von GTS_rosso » Fr 5. Aug 2022, 17:41

Vielen Dank für eure Beiträge! Das hat jetzt dazu geführt, dass ich mir mal als Test sozusagen, die Bitubo bestellt habe und zwar erstmal vorn. Hinten schaue ich dann mal, wenns vorne besser wird und es hinten noch knallt, dann gibt es auch hinten welche. Hinten ist der Aufwand dann aber schon größer. Das sieht nach Fummelarbeit aus. Ich werde hier über meinen Eindruck berichten.

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Re: Qualität von Aftermarket Stoßdämpfern

#26 Beitrag von bogu112 » Fr 5. Aug 2022, 20:23

GTS_rosso hat geschrieben:
Fr 5. Aug 2022, 17:41
.
.

…und es hinten noch knallt, dann gibt es auch hinten welche. Hinten ist der Aufwand dann aber schon größer. Das sieht nach Fummelarbeit aus.
.
.
Nicht mehr Arbeit wie vorne… hinten halt dann x 2… oder sogar eher weniger da man hinten oben besser dran kommt wie vorne oben. Und das Rad kann auch drauf bleiben.
Grüsse

Michael

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Re: Qualität von Aftermarket Stoßdämpfern

#27 Beitrag von vespagold » Fr 5. Aug 2022, 22:51

bogu112 hat geschrieben:
Fr 5. Aug 2022, 08:55
Vienna1969 hat geschrieben:
Fr 5. Aug 2022, 08:21
crosisq96 hat geschrieben:
Fr 5. Aug 2022, 00:26
Vienna1969 hat geschrieben:
Do 4. Aug 2022, 17:25
Ein kurzes Hinweis: Bei den meisten Stoßdämpfern sind die hinteren Federn nicht zu verstellen, auch bei Wilbers zb.
Bei den Wilbers kannst Du hinten die Federvorspannung ebenfalls stufenlos einstellen. Besonderheit sind z.B. die BGM PRO SC/R12 COMPETITION - dort kannst du beim linken Dämpfer Zug- und Druckstufe einstellen.
Aber eingeschränkt. Die Federverstellung erfolgt von oben bei den hinteren Dämpfern und ist nicht zu erreichen ohne Ausbau. Aber möglich ist es.
Die werden ohne Ausbau von oben durchs Helmfach verstellt…
Dann mal viel Spass beim Versuch.

Bei der 300er GTS geht das nur von unten. Und wie schon durch andere erwähnt mit Handschuhen! Ich denke, Du hast das noch nie an einer 300er neueren Datums gemacht?
Liebe Grüsse, Jakob

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Re: Qualität von Aftermarket Stoßdämpfern

#28 Beitrag von bogu112 » Fr 5. Aug 2022, 22:59

vespagold hat geschrieben:
Fr 5. Aug 2022, 22:51
bogu112 hat geschrieben:
Fr 5. Aug 2022, 08:55
Vienna1969 hat geschrieben:
Fr 5. Aug 2022, 08:21
crosisq96 hat geschrieben:
Fr 5. Aug 2022, 00:26
Vienna1969 hat geschrieben:
Do 4. Aug 2022, 17:25
Ein kurzes Hinweis: Bei den meisten Stoßdämpfern sind die hinteren Federn nicht zu verstellen, auch bei Wilbers zb.
Bei den Wilbers kannst Du hinten die Federvorspannung ebenfalls stufenlos einstellen. Besonderheit sind z.B. die BGM PRO SC/R12 COMPETITION - dort kannst du beim linken Dämpfer Zug- und Druckstufe einstellen.
Aber eingeschränkt. Die Federverstellung erfolgt von oben bei den hinteren Dämpfern und ist nicht zu erreichen ohne Ausbau. Aber möglich ist es.
Die werden ohne Ausbau von oben durchs Helmfach verstellt…
Dann mal viel Spass beim Versuch.

Bei der 300er GTS geht das nur von unten. Und wie schon durch andere erwähnt mit Handschuhen! Ich denke, Du hast das noch nie an einer 300er neueren Datums gemacht?
Muss ich nicht versuchen, schon mehr als 10x gemacht und mindestens genau so viel Paare eingebaut!
Ist ja nicht so als nicht auch passendes Werkzeug zum Einstellen durchs Helmfach dabei ist.
Und nur weil du es nicht hinbekommst mit deinen scheinbar zierlichen durch Nivea gepflegten Händchen müssen sich alle anderen nicht so bl** anstellen wie du!!
Grüsse

Michael

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Re: Qualität von Aftermarket Stoßdämpfern

#29 Beitrag von vespagold » Fr 5. Aug 2022, 23:04

Vienna1969 hat geschrieben:
Fr 5. Aug 2022, 08:29
vespagold hat geschrieben:
Fr 5. Aug 2022, 01:02
Berny1900 hat geschrieben:
Do 4. Aug 2022, 19:53
Was will man bei 40 mm Federweg erwarten?
Kauf dir eine Super Moto. Die hat Federweg und Power. Alles andere ist ein Kompromiss und du musst damit klar kommen oder das Fahrzeug wechseln.
Dieses Vespa-Frontschwingen-Geschisse wird niemals Motorad-Niveau erreichen, weil es sich vom Platz nicht ausgeht.
Absolut korrekt. Leider verstehen dies aber nur sehr wenige.
Es geht ja um Optimierung, nicht um enduroähnliche Feder und Dämpferwerte. Und je kürzer die Federwege sind um so wichtiger ist ein guter Dämpfer. Das die Vespa konstruktionsbedingt eingeschränkte Fahrwerksmöglichkeiten hat, ist ja jedem klar, aber die originalen Hoppelhilfen sind so etwas von schlecht, da kann ich auch eine Banane als Dämpfer nehmen- besser wirds nicht sein, aber schlechter auch kaum.
Bei den Werksstossdämpfern kann man ausser der Federvorspannung nichts einstellen, daher sind die suboptimal. Die Feder selbst ist auch für eine Durchschnittsbelastung gerechnet und gewickelt. Typischerweise sind das min. 75kg. Dann noch Zuladung bis zur erlaubten max. Beladung und fertig. Diesbezüglich sind alle Hersteller, egal ob Öhlins, Wilbert und Co. alle den gleichen Gegebenheiten unterworfen.Manche Hersteller gehen nun hin und wickeln die Federn progressiv, was mehr Reserve bez. Belastung gibt. Man kann so die Feder auch für geringe Beladungen auslegen und trotzdem schlägt dann die Feder nicht durch (Federbein geht auf Block). Zusätzlich lässt sich das Ansprechverhalten (auch bekannt als Druckstufe) mittels Dämpfungsmedium bzw. Ausgestaltung des Durchflusses dieses Mediums (meist Öl)beeinflussen, dies sind dann schon die exklusiven Varianten. Weit üblicher ist das eingreifen in die Zugstufe -> Einstellen wir rasch das Federbein wieder ausfedert.
Ziel ist, dass ein Vorgang möglichst rasch einfedert (feines Ansprechverhalten), aber auch nicht zu rasch (!) und danach kein Nachschwingen der Feder stattfindet (jede Feder schwingt durch Impulse).
Bei der Feder ist es dann so, dass man leider nur die Hälfte des gesamten Federweges für einen Federungsvorgang hat, also 50% für das Einfedern und 50% zum Ausfedern. Ziel ist es ja möglichst den Strassenkontakt nicht zu verlieren. Das bedeute bei der Vespa 2cm Federweg. Das ist krass wenig! Wunder gibt es leider keine.
Liebe Grüsse, Jakob

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Re: Qualität von Aftermarket Stoßdämpfern

#30 Beitrag von vespagold » Fr 5. Aug 2022, 23:05

So, ich habe nun den dummen Teilnehmer bogu112 gesperrt. Wer keine konstruktiven Beiträge bringt und nur alle anderen dumm anmacht, den will ich auch nicht lesen.
Liebe Grüsse, Jakob

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