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 Betreff des Beitrags: Original vs. Multivar vs. JCosta
BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 01:24 
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Meine Interpretation: Bis 50 km/h bringt eine getunte Variomatik relativ wenig, ihren Vorteil spielt sie erst darüber aus.
Die Werte beziehen sich auf eine GT200L, eine 300er hat aber eine ganz ähnliche Beschleunigung.

Quelle:
https://www.youtube.com/watch?v=SvvlbvrATeU

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 Betreff des Beitrags: Re: Original vs. Multivar vs. JCosta
BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 10:08 
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Die J.Costa hat eine seidenweiche Leistungsentfaltung.
Die fährt sich super. Aber leider teuer und schlechte Verarbeitung.
Verursacht oft Probleme. Ich weis keinen bei der die J.Costa in der 300er Vespa dauerhaft einsetzt.
Am besten/einfachsten ist die originale Vario mit Dr. Pully Ecken :idea:

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Was bin ich? Der hier: http://www.foto-wachinger.de/ueber-mich.html ...oder welches "Schweinderl" hätten's denn gerne?
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Meine Sei Giorni: viewtopic.php?f=15&t=43080


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 Betreff des Beitrags: Re: Original vs. Multivar vs. JCosta
BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 12:51 
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Liegt es wirklich an der Variomatik oder am unterschiedlichen Drehzahlniveau, dass es Unterschiede bei der Beschleunigung gibt?

Grüße

Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Original vs. Multivar vs. JCosta
BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 12:59 
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Eben, ich fände es auch mal interessant zu sehen wie die Werte mit einer optimierten Originalvario (leichte Rundgewichte oder Pulleys) wären. Aber das ist schon mal ein interessantes Ergebnis.


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 Betreff des Beitrags: Re: Original vs. Multivar vs. JCosta
BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 13:06 
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Drehzahl ist wichtig um überhaupt die Dinger zu bewerten.
Costa und Malossi ärgern ganz schnell......gibt hier genug Beiträge.
Die O-Vario mit Käseecken machen viele.......selbst das braucht man nicht.
Lieber verschiedene Rollen in der O-Vario testen.
Empfehle ich die Polini Rollen, die sind sehr haltbar.
Mal die eingebauten Rollen wiegen, dann entscheiden.....schneller Anzug (leichte Rollen) oder ein bissl schwerer (höhere Endgeschwindigkeit) das muss jeder mit sich ausmachen.
Von den Pullys halte ich nichts......weil da gibts im voraus auch schon das ABER.......gekauft und verschenkt, weil
ein Bekannter da richtig Ärger mit hatte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Original vs. Multivar vs. JCosta
BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 13:47 
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Wow: 1 Sekunde Unterschied von Null bis 80 km/h. Völlig belanglos, weil kein Mensch ständig aus dem Stand auf Vmax beschleunigt.

Interessanter wäre der Durchzug von z.B. konstant 40 bis auf 80 km/h. Oder von 80 km/h auf 100 km/h. Das hat in der Praxis Relevanz, z.B. beim Überholen. Aber dazu veröffentlich keiner Zahlen, weil sich da nämlich mit allen Varios genau Garnichts verändert !


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 Betreff des Beitrags: Re: Original vs. Multivar vs. JCosta
BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 14:02 
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Berny1900 hat geschrieben:
Interessanter wäre der Durchzug von z.B. konstant 40 bis auf 80 km/h. Oder von 80 km/h auf 100 km/h. Das hat in der Praxis Relevanz, z.B. beim Überholen. Aber dazu veröffentlich keiner Zahlen, weil sich da nämlich mit allen Varios genau Garnichts verändert !


Das zweifle ich an. Beim Variotuning wird die Betriebsdrehzahl verändert, und es macht einen großen Unterschied wenn Du mit 6000 oder 7000rpm rausbeschleunigst. Von meiner 250er kann ich aus Erfahrung sagen, im Originalsetup orientiert sich die BDZ am Drehmomentmax - ich habe die durch leichtere Rollen mehr Richtung Leistungsmax gesetzt. Das allein dürfte schon ähnliche Beschleunigungsvorteile bringen wie die anderen Variosets.


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 Betreff des Beitrags: Re: Original vs. Multivar vs. JCosta
BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 14:14 
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d-marc hat geschrieben:
Berny1900 hat geschrieben:
Das allein dürfte schon ähnliche Beschleunigungsvorteile bringen wie die anderen Variosets.


DÜRFTE ?? Na das sind ja tolle Fakten. Nach Gehör (und Krachentwicklung) ist das bestimmt total der Gewinn.

Höhere Drehzahlen kann man mit und ohne teure Sport-Super-Duper-Tuning-Vario hinbekommen. Aber ob das messbar einen Unterschied im Zwischenspurt 80 - 100 km/h bringt hat noch keiner belegen können. Lauter ist es auf jeden Fall.

Mein Tipp: Weniger Luftdruck auf den Hinterreifen geben. Dann ist der Abrollumfang kleiner und die Gesamtübersetzung Vario-Endgetriebe-Rad deutlich kürzer. Und kürze Übersetzung ist immer gut für eine kräftige Beschleunigung. Das kennen wir doch alle seit unserer Flory 3-Gang :held:


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 Betreff des Beitrags: Re: Original vs. Multivar vs. JCosta
BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 14:18 
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Den meisten Effekt bewirkt vermutlich das unterschiedliche Drehzahlniveau, aber nachweisbar ist das anhand dieses Vergleichtests nicht. Klar ist aber, dass auf eine bei höherer Beschleunigungsdrehzahl verschaltende Variomatik auch höhere Kräfte wirken, die höheren Verschleiß verursachen. Am verschleißfreudigsten ist ja auch die Costa und danach die Malossi. Da stellt sich die Frage, inwieweit man die Zeit, die man beim Warten verbringt, wieder reinfahren kann.

Ich bin ein Befürworter einer individuell abgestimmten Variomatik, die nicht unbedingt nur die Beschleunigung als Maxime hat.

Den Durchzug kann man mit dem vorliegenden Zahlen ausrechnen.

d-marc hat geschrieben:
Das allein dürfte schon ähnliche Beschleunigungsvorteile bringen wie die anderen Variosets.

So ist es! Nur kann man daran nichts verdienen, weshalb beim Varioset ein Metallgehäuse und eine Feder mitgeliefert wird. Und die Beschleinigung um 130 fühlt sich gleich besser an als jene um 10 Euro.

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Zuletzt geändert von Kanaldeckel am Mo 26. Feb 2018, 14:28, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Original vs. Multivar vs. JCosta
BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 14:26 
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Zitat:
Den Durchzug kann man mit dem vorliegenden Zahlen ausrechnen.


Den Durchzug kann man eben NICHT einfach ausrechnen. Es macht einen Unterschied, ob ich von KONSTANT 80 km/h auf 100 km/h beschleunige, oder ob ich von 50-60-70-80 über 90 auf 100 km/h WEITERbeschleunige. Bei letzterem ist die Fuhre schon in der Beschleunigung, d.h. da ist m/s² schon größer als Null.


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 Betreff des Beitrags: Re: Original vs. Multivar vs. JCosta
BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 14:33 
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Berny1900 hat geschrieben:
Den Durchzug kann man eben NICHT einfach ausrechnen.

Stimmt, man kann es sich nur teilweise ausrechnen. Wegen der Dauer eines Schaltvorganges habe ich mir angewöhnt, vor einer absehbaren Beschleunigung bereits das System "vorzubereiten", also bereits leicht zu beschleunigen, bevor ich dann ganz aufreiße. Damit wird die Gedenksekunde verkürzt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Original vs. Multivar vs. JCosta
BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 15:00 
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Die Verschiebung der Betriebsdrehzahl bringt definitiv ein Beschleunigungsplus, das ist eine recht triviale Physikalische erkenntniss. Man kann am Drehmomentverlauf errechnen wann welche Leistung anliegt, und wenn man mit 21 statt 17 PS Kurbelwellenleistung beschleunigt geht das schneller.
Mein "dürfte" bezieht sich nur auf die potenziell ähnlichen Beschleunigungszuwächse. Da ich keinen vorher/nachher-Stopp gemacht habe kann ich da nur das Popometer als Referenz herhalten und auch keinen Vergleich zu anderen Variatoren. Bei meiner 200er kann ich übrigens noch ergänzen, dass der Wechsel von 20,5mm auf 19mm-Rollen den Antritt aus dem Stand dramatisch verbessert hatte (kürzere Eingangsübersetzung, größeres Variospektrum wie bei der 125er), ich habs allerdings nicht beibehalten weil der Verbrauch im Stadtbetrieb fast 20% rauf ging und der Aggressive Antritt auch unharmonisch war.

Berny1900 hat geschrieben:
DÜRFTE ?? Na das sind ja tolle Fakten. Nach Gehör (und Krachentwicklung) ist das bestimmt total der Gewinn.


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 Betreff des Beitrags: Re: Original vs. Multivar vs. JCosta
BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 17:08 
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Ab einer bestimmten Drehzahl der Vario und des Hinterrads - z.B. 7000 Umdrehungen an der Vario - sind die Gewichte ganz aussen (ob nun leicht oder schwer ist dabei egal! Die Gewichte verändern nur die Drehzahl ab der das Gewicht aussen ist um +/- 500 Umdrehungen.) Ab da geschieht der Geschwindigkeitszuwachs nur noch über den Anstieg der Motordrehzahl von z.B. 7000 U/min bis zum Begrenzer.
Das bedeutet: Ab dem Punkt wo der Riemen ganz aussen läuft (z.B. etwa ab 90 km/h) sind alle Varios gleich, egal ob Sport oder Serie, mit leichten oder schweren Rollen. Ab da ist nur noch wichtig ob der Motor noch an Drehzahl zulegen kann.

Mit kleineren Rollen macht man die Varioübersetzung kürzer (die Varioscheiben sind weiter auseinander!), was natürlich zu einem besseren Anzug führt. Man kann auch ein 10 Zoll Hinterrad verbauen, da hilft genauso. Oder eine Distanzscheibe mit 3 mm. Aber dabei leidet immer die Vmax.


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 Betreff des Beitrags: Re: Original vs. Multivar vs. JCosta
BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 18:40 
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Berny1900 hat geschrieben:
Mit kleineren Rollen macht man die Varioübersetzung kürzer (die Varioscheiben sind weiter auseinander!), was natürlich zu einem besseren Anzug führt. Man kann auch ein 10 Zoll Hinterrad verbauen, da hilft genauso. Oder eine Distanzscheibe mit 3 mm. Aber dabei leidet immer die Vmax.


Wieder falsch. Auch mit kleineren Rollen erreicht man (in diesem Beispiel) die maximale Übersetzung (vorausgesetzt diese sind nicht zu leicht gewählt), die Anfangsübersetzung ist kürzer. Das sind die Rollenmaße der 125er die in diesem Fall den ansonsten gleichen Variator hat. Die 125er hat aus diesem Grund und aufgrund einer anderen Riemenlänge einen größeren Variationsbereich.

Natürlich ist die Übersetzung irgendwann im Max, im Idealfall geschieht das bei entsprechend angepasstem Rollengewicht recht spät (bei deutlich mehr als 90) - ein Drehzahlmesser ist bei der Abstimmung quasi Pflicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Original vs. Multivar vs. JCosta
BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 21:27 
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Berny1900 hat geschrieben:
Mit kleineren Rollen macht man die Varioübersetzung kürzer...

Das stimmt schon, wenn man statt der originalen 20x17 (bei der GT200L) nun 19x17 oder Dr Pulleys falsch herum einsetzt, sinkt die Endgeschwindigkeit deutlich, dafür wird der Anzug merkbar besser - solange man nicht auch den Riemen wechselt. Bei diesem Beispielvideo kommen die Rollen nicht in jedem Fall bis zum Anschlag, bei Malossi und der JCosta könnten sich die Rollen noch in der Fliehkraftphase bedinfen. Der Trick der Tuningvario ist ja, die Fliehkraftphase in eine höhere Drehzahlregion zu schieben, wobei die Rollen erst knapp vor Erreichen der Endgeschwindigkeit ans Rollengehäuse anstoßen.

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