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BeitragVerfasst: Sa 14. Sep 2019, 18:04 
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Vespa: GTS 300 SuperSport
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Hallo Gemeinde,

bei meiner 300er GTS Super ging es vor ein paar Tagen los, dass sie nicht mehr richtig ausgekuppelt hat beim Langsamerwerden und es kamen Schleifgeräusche aus der Kupplungs bzw. Variomatikgegend.
Heute hat, glücklicherweise als ich bei meiner Wekstatt vorgefahren bin, das Hinterrad komplett blockiert und die Vespa ist abgestorben, als ich sie abstellen wollte.

Im Netz habe ich nichts gefunden, was die Ursache sein könnte. Daher schreibe ich jetzt diesen Fred.
Vielleicht habe ich auch falsch gesucht, aber egal.

Die Ursache war, dass sich die Mutter von der Fliehkraftkupplung gelöst hatte, die mit der 46er Schlüsselweite, und sich am Ende mit der Kupplungstrommel gekontert hat. Dann ging nichts mehr, die Vespa lies sich nicht mal mehr schieben.

Eine recht einfache Reparatur, die Mutter mit dem richtigen Drehmoment wieder anziehen und fertig.
Vielleicht hilft es wem.

Viele Grüße
Jürgen

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BeitragVerfasst: So 15. Sep 2019, 06:03 
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Hallo Jürgen, danke für den Hinweis.
Frage ist nur wer vorher an der Kupplung geschraubt hat.
Deine Werkstatt vielleicht?

Das sich die 46er Mutter löst ist zu Glück äußerst selten und lässt den Schluß zu das die Mutter nicht mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen wurde oder ein Montagefehler vorlag.
Durch die hohe Federkraft der Gegendruckfeder des Wandlers wird der Reibwert des Gewindes der Mutter noch zusätzlich erhöht so daß auf Sicherungslack verzichtet werden kann.

Uns Schrauber würde die genaue Ursache des Vorfalls interessieren.
Befand sich vielleicht Getriebeöl auf dem Gewinde oder fehlte die bei einigen Wandlern vorgeschriebene hochgebogene Scheibe als Sicherung?

Ich glaube wenn mir so etwas passiert wäre würde ich Gegenmaßnahmen ergreifen z.B. Sicherungslack oder besser 2. Mutter zum kontern aufbringen wenn die Scheibensicherung nicht möglich ist.

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Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Vespa fahren der sinnigste.


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BeitragVerfasst: So 15. Sep 2019, 10:37 
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Die Vespa war vor etwas über zwei Jahren bei 20.000 km beim Kundendienst und da wurde unter Anderem auch der Riemen gewechselt. Jetzt habe ich 35.000 km drauf.
Vorher und auch nachher war da keiner dran.
Wobei man da zum Riemenwechsel nicht dran muß. Aber wer weiß, was die sonst noch alles gemacht haben.

Das mit der Schraubensicherung habe ich mir auch schon überlegt, vielleicht mache ich das, wenn ich da nochmal dran muß.
Eine hochgebogene Scheibe als Sicherung war nicht vorhanden, ich habe in der Reparaturanleitung auch nicht gesehen, dass das eine hätte sein müssen.

Kontern mit zusätzlicher Mutter geht nicht, da die dann wieder an die Kupplungstrommel stoßen würde.
Ich denke, wenn das nochmal passiert, ist Loctite die beste Wahl.
Und wenn das jetzt nach weiteren 35.000 km nochmal passiert kann ich auch damit leben. Nun weiß ich ja wo ich hinlangen muß.

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BeitragVerfasst: So 15. Sep 2019, 10:50 
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Mutter mit dem richtigen Drehmoment anziehen und gut ist.
Mutter der Kupplungseinheit an geführter Riemenscheibe 45Nm ÷ 50Nm.
Wenn Schraubensicherungsmittel verwendet werden soll, dann max. mittelfest.

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Alle meine Beiträge wurden von mir nach bestem Wissen und Gewissen verfasst.
Wer nach meinen Beiträgen vorgeht, macht dies ausdrücklich auf eigene Gefahr.
Wartung und Reparaturen besonders an Bremssystem,
Fahrwerk sollten ohnehin nur in einer Fachwerkstatt durchgeführt werden.


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BeitragVerfasst: Mo 16. Sep 2019, 07:34 
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Hallo Jürgen, hattest du Getriebeölverlust?
War das Gewinde ölfrei?

Beim Riemenwechsel wird der Wandler als Ganzes entnommen.
Wurde an Wandler/Kupplung trotzdem gearbeitet?
Bestzt du die Rechnung noch?

Ich gebe nicht auf. Mich würde die genaue Ursache für das lösen der Mutter interessieren.

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BeitragVerfasst: Mo 16. Sep 2019, 18:06 
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Ich hatte Anfang August bei meiner GTS 250 Bj 2009 exakt dieses Problem. Hab die Schraube dann wieder mit dem richtigen Drehmoment angezogen, bis jetzt wieder alles in Ordnung. Die Schraube hat seit dem letzten KD vor 10.000 KM niemand angefasst!!! Ich hoffe, das hält


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BeitragVerfasst: Mo 16. Sep 2019, 21:17 
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Das bedeutet das es sich nicht um einen Einzelfall handelt.
Dann würde ich die Mutter auf jeden Fall mit geigneten Mitteln zusätzlich sichern.
Am einfachsten scheint mir Schraubensicherungslack zu sein.
Sicherer wäre allerdings eine mechanische Lösung.

Ein lösen der Mutter wärend der Fahrt ist selbst für einen Schrauber ein Horrorszenario.
Zumal hier auch einiges kaputt gehen kann bzw das Rad blockieren könnte.
Dagegen wäre Riemenriss noch harmlos.

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BeitragVerfasst: Mo 16. Sep 2019, 21:28 
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Naja, die Kupplung in der Form wird exakt so seit 2003 verbaut. Da hat sich Null verändert. Und ich habe noch von keinem gehört der deshalb abgeflogen wäre.
Also: mal locker durch die Hose atmen.


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BeitragVerfasst: Di 17. Sep 2019, 07:30 
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Sicherungslack ist aussen auf der Mutter und bringt nichts. Wird meist nur aufgebracht um zu sehen ob an einem Gewinde schonmal geschraubt wurde, bzw. um zu sehen ob sich eine Schraube oder Mutter in der ursprünglichen Position befindet.
Flüssige Schraubensicherung bringt was. Nur sollte berücksichtigt werden, dass nach einer erneuten Demontage die Schraubensicherung wieder komplett aus den Gewindegängen entfernt werden muss, weil sonst kein Anzugsmoment mehr stimmt.

Viele Grüße

Martin


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BeitragVerfasst: Di 17. Sep 2019, 21:25 
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Blockieren kann nichts da sich die Mutter so weit löst, bis sie an die Kupplungstrommel stößt und sich dann gegen sie kontert. Das führt "nur" dazu, dass Du immer Kraftschluß hast, heißt an der Ampel runterbremsen würgt den Motor ab und schieben kannste auch nimmer.
Das mit dem "komplett blockiert" war etwas Mißerverständlich ausgedrückt. Damit wollte ich sagen, dass es sich nicht mehr gedreht hat und schieben ging dadurch auch nicht mehr.

Also an meiner wurde gemacht: Ölfilter, Dichtring, Gleitauflage BEVERLY, Rollen BEV 250, Dichtung HEX RST, Deckel, Antriebsriemen.
Sachen wie Öl und Schlüssel nachmachen :roll: habe ich jetzt mal weggelassen.

Öl war keines im Gehäuse, alles schön trocken.

Was mich mal wieder nervt, dass wenn ich das nicht selber gemacht hätte, erstmal die Karre mitm Hänger zum Händler hätte bringen müssen und dann locker 200,00 Euro für's anziehen von ner Mutter gezahlt hätte, die die möglicherweise vergessen haben richtig fest zu ziehen oder sie zumindest nicht kontrolliert haben.

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BeitragVerfasst: Mi 18. Sep 2019, 09:23 
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Zu meinem obigen Kommentar: Mir fällt gerade ein, ich hatte das letztes Jahr im September schon einmal. Gibt auch einen Thread von mir dazu. Da bin ich bei einer allgemeinen Roller Werkstatt vorbei gefahren. Der Inhaber dort hat dann die Schraube pauschal mit dem Schlagschrauber angezogen, ohne Drehmoment natürlich. Ich glaube, ich mache noch einmal auf und verwende Schraubensicherung, dann sollte es ja erledigt sein, hoffe ich


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BeitragVerfasst: Mi 18. Sep 2019, 11:55 
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Jürxli hat geschrieben:

Was mich mal wieder nervt, dass wenn ich das nicht selber gemacht hätte, erstmal die Karre mitm Hänger zum Händler hätte bringen müssen und dann locker 200,00 Euro für's anziehen von ner Mutter gezahlt hätte, die die möglicherweise vergessen haben richtig fest zu ziehen oder sie zumindest nicht kontrolliert haben.


Warum regst Du Dich eigentlich über etwas auf, was sein hätte können? :o

Grüße

Martin


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BeitragVerfasst: Fr 20. Sep 2019, 18:42 
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Vespa: GTS 300 SuperSport
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Weil ich das fast gemacht hätte da meine Werkstatt und Hebebühne im Moment von einem anderen Projekt belegt ist und ich keine Lust hatte, den Fehler im Knien zu suchen.
Daher war ich kurz davor sie zum Händler zu bringen.

Aber es belastet meine Nerven jetzt auch nicht nachhaltig :roll:

Grüße
Jürgen

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