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BeitragVerfasst: Sa 12. Mai 2018, 23:39 
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Vespa: 300 GTS Super Sport
Land: Deutschland
Hallo zusammen,

ich fahre eine 300 GTS Super Sport (Bj 2012, Euro 3) , in der bei rund 20.000 km wegen permanentem Ölaustritt im Bereich des Hinterrades eine Maschine aus einer Unfall-Vespa mit ca. 15.000 km (den Vorbesitzer kenne ich) eingesetzt wurde. Alle vorgeschriebenen Inspektionen und Reparaturen an meinem Fahrzeug und an der "Austausch-Maschine" wurden in der selben Vertragswerkstatt durchgeführt.
Ich fahre relativ viel Autobahnkilometer unter Volllast.
Nach der Inspektion (die Maschine hatte ca. 15000 km) hat sich nach ca. 4500 bis 5000 weiteren km der Antriebsriemen komplett verabschiedet. Folge: Antrieb weg, Abschleppen, Werkstatt, Riemen erneuert ...
Jetzt ganz aktuell, nach weiteren ca. 4500 km bzw. 11 1/2 Monaten, hat sich der erneuerte Riemen abermals komplett verabschiedet.
Die ausführende Werkstatt ist der Meinung, das sei meinen vielen Autobahnkilometern unter Volllast in Verbindung mit einem Auspuff LeoVince (mit Zulassung für die GTS) geschuldet, weil der Motor angeblich mehr Leistung hätte und das den Riemen "zerlegt".
In meinen Augen - und in den Augen einer anderen Werkstatt (in der Nähe des Pannenortes, wo ich die Vespa nach dem erneuten Ausfall hingebracht habe) - dürfte der Riemen nach so kurzem Intervall nicht reißen.

Gibt es hier im Forum Erfahrungen bzw. fundierte Kenntnisse über Ursachen / Zusammenhang ?
Der Motor selbst ist im Originalzustand.

Danke.

Gruß aus der Pfalz


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BeitragVerfasst: So 13. Mai 2018, 00:12 
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Vespa: GTS300ie SuperSport
Land: Portugal
Um etwas dazu sagen zu können wäre es wichtig zu wissen ob der originale Piaggio Riemen (kein kürzerer von der GT200) verbaut wurde oder ein Malossi, Polini oder Dyco.
Ist eine andere Vario eingebaut? Wurden die Gewichte verändert? Ist eine andere Kupplung bzw Gegendruckfeder verbaut? Ist der Luftfilter für die Variokühlung sauber?

Die Aussage deiner „Werkstatt“ mit der Mehrleistung ist völliger Blödsinn! Das klingt mir sehr nach Ausrede für falsche Montage oder falschem Riemen oder einfach nur Dummschwätzerei! Vollgasfahrten belasten den Riemen übrigens weit weniger als Stadtverkehr mit vielen Anfahrsituationen oder Passfahrten bergauf..

Kann man nachvollziehen ob der Riemen in der richtigen Laufrichtung eingebaut wurde?
Das halbe PS, (wenn überhaupt) dass der Leo angeblich an Mehrleistung haben soll, spielt garantiert keine Rolle!

Ich selbst fahre das 282er Malossi Kit mit Zirri Nockenwelle und angepasstem Mapping der ECU von Otto, Akra Auspuff und Pulleyrollen.. dabei reden wir über eine Mehrleistung gegenüber der Serie von knapp 4PS! (Prüfstandmessung)
Habe gerade den Riemen bei 15000km gewechselt, der sah aus wie neu!

Das Kit hat schon bei meiner Vorgänger GTS fast 40000 km mit 50% Vollgas Fahrprofil und jeder Menge Seealpenpässen exakt zwei Riemen gebraucht, die im Rahmen der normalen Wechselinterwalle getauscht wurden.
Ich habe immer nur den originalen Riemen gefahren und werde das ganz sicher auch nicht ändern!

Ist die richtige Distanzscheibe in der Vario verbaut und auch an der richtigen Stelle?
Gibt es Schleifspuren am Variogehäuse und falls ja wo?


Zuletzt geändert von trainwave am So 13. Mai 2018, 03:17, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So 13. Mai 2018, 01:08 
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Der "Klassiker" ist: Variofilter nicht gereinigt, Riemen wird nicht ausreichend gekühlt, Überhitzung, Riss. Das weiß auch die Werkstatt und prüft sofort den Variofilter.
Aber kann es zum Beispiel sein, dass auf der Fahrt eine Tasche den Variofilter irgendwie abgedeckt hat?

Kanaldeckel

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BeitragVerfasst: So 13. Mai 2018, 10:50 
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trainwave hat geschrieben:
Um etwas dazu sagen zu können wäre es wichtig zu wissen ob der originale Piaggio Riemen (kein kürzerer von der GT200) verbaut wurde oder ein Malossi, Polini oder Dyco.
Ist eine andere Vario eingebaut? Wurden die Gewichte verändert? Ist eine andere Kupplung bzw Gegendruckfeder verbaut? Ist der Luftfilter für die Variokühlung sauber?

Die Aussage deiner „Werkstatt“ mit der Mehrleistung ist völliger Blödsinn! Das klingt mir sehr nach Ausrede für falsche Montage oder falschem Riemen oder einfach nur Dummschwätzerei! Vollgasfahrten belasten den Riemen übrigens weit weniger als Stadtverkehr mit vielen Anfahrsituationen oder Passfahrten bergauf..

Kann man nachvollziehen ob der Riemen in der richtigen Laufrichtung eingebaut wurde?
Das halbe PS, (wenn überhaupt) dass der Leo angeblich an Mehrleistung haben soll, spielt garantiert keine Rolle!

Ich selbst fahre das 282er Malossi Kit mit Zirri Nockenwelle und angepasstem Mapping der ECU von Otto, Akra Auspuff und Pulleyrollen.. dabei reden wir über eine Mehrleistung gegenüber der Serie von knapp 4PS! (Prüfstandmessung)
Habe gerade den Riemen bei 15000km gewechselt, der sah aus wie neu!

Das Kit hat schon bei meiner Vorgänger GTS fast 40000 km mit 50% Vollgas Fahrprofil und jeder Menge Seealpenpässen exakt zwei Riemen gebraucht, die im Rahmen der normalen Wechselinterwalle getauscht wurden.
Ich habe immer nur den originalen Riemen gefahren und werde das ganz sicher auch nicht ändern!

Ist die richtige Distanzscheibe in der Vario verbaut und auch an der richtigen Stelle?
Gibt es Schleifspuren am Variogehäuse und falls ja wo?



Hallo trainwave,

mein Motor sollte - bis auf den Leo - im Originalzustand sein, jedenfalls habe ich keine Umbauten (andere Vario etc.) in Auftrag gegeben.
Die Werkstatt, zu der ich den Roller jetzt hingeschafft habe (sie war nur etwa 2 km entfernt von der Stelle, an der ich liegen geblieben war), hat mir nach einer ersten Inaugenscheinnahme des Antriebs vorab berichtet, daß kein Original-Riemen verbaut gewesen sein soll (zu erkennen, weil andere Farbe bzw. andere Farbe der Beschriftung). Es sei auch fast nichts mehr übrig von dem Riemen.

Was sonst noch kaputt bzw. nicht in Ordnung war oder ob der vorherige Einbau insgesamt korrekt vorgenommen worden war (Distanzscheiben, Laufrichtung etc.) und ob / ggf. wo welche Schleifspuren vorhanden sind, weiß ich noch nicht.

Das erfahre ich Anfang kommender Woche.


Deine Aussage bzgl. Belastung bei Vollgasfahrt bzw. Stadtverkehr entspricht übrigens der Aussage des Händlers, wo die Vespa jetzt steht.
Er meinte auch, daß konstant hohe Geschwindigkeiten verträglicher für den Antrieb seien als permanentes Anfahren / Beschleunigen / Verzögern im Stadtverkehr.


Gruß vom Pfälzer


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BeitragVerfasst: So 13. Mai 2018, 10:57 
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Kanaldeckel hat geschrieben:
Der "Klassiker" ist: Variofilter nicht gereinigt, Riemen wird nicht ausreichend gekühlt, Überhitzung, Riss. Das weiß auch die Werkstatt und prüft sofort den Variofilter.
Aber kann es zum Beispiel sein, dass auf der Fahrt eine Tasche den Variofilter irgendwie abgedeckt hat?

Kanaldeckel



Hallo Kanaldeckel,

ich weiß zwar nicht, ob der Variofilter nach dem vorherigen Riemenriß gereinigt worden war.
Ich kann aber ausschließen, daß irgendwas im Betrieb den Variofilter verdeckt hat, was zu einer nicht ausreichenden Kühlung geführt hätte.

Gruß vom Pfälzer


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BeitragVerfasst: So 13. Mai 2018, 12:18 
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Pfaelzer40 hat geschrieben:
Hallo trainwave,

mein Motor sollte - bis auf den Leo - im Originalzustand sein, jedenfalls habe ich keine Umbauten (andere Vario etc.) in Auftrag gegeben.
Die Werkstatt, zu der ich den Roller jetzt hingeschafft habe (sie war nur etwa 2 km entfernt von der Stelle, an der ich liegen geblieben war), hat mir nach einer ersten Inaugenscheinnahme des Antriebs vorab berichtet, daß kein Original-Riemen verbaut gewesen sein soll (zu erkennen, weil andere Farbe bzw. andere Farbe der Beschriftung). Es sei auch fast nichts mehr übrig von dem Riemen.

Was sonst noch kaputt bzw. nicht in Ordnung war oder ob der vorherige Einbau insgesamt korrekt vorgenommen worden war (Distanzscheiben, Laufrichtung etc.) und ob / ggf. wo welche Schleifspuren vorhanden sind, weiß ich noch nicht.

Das erfahre ich Anfang kommender Woche.


Deine Aussage bzgl. Belastung bei Vollgasfahrt bzw. Stadtverkehr entspricht übrigens der Aussage des Händlers, wo die Vespa jetzt steht.
Er meinte auch, daß konstant hohe Geschwindigkeiten verträglicher für den Antrieb seien als permanentes Anfahren / Beschleunigen / Verzögern im Stadtverkehr.


Gruß vom Pfälzer


Das war meine Vermutung von Anfang an! Die Antriebsriemen der "anderen" Hersteller sind für die GTS nicht geeignet! Nur wenn eine entsprechende Vario verbaut ist "kann" das funktionieren..
Bei deinem Fahrprofil hält ein original Riemen locker 20000km. Lass die Finger weg von Nachbauten (Deyco) oder "Tuning" Riemen (Malossi, Polini) die bringen mit der original Vario nur Ärger und Stress.
Das gilt auch für den "kürzeren" Riemen der GT 200 (angeblich besser bei Tuningvarios, wobei das allein schon physikalischer Quatsch ist)

Bestehe auf einem original Riemen beim Einbau und du wirst wieder deine Ruhe haben.. Der vorherigen Werkstatt würde ich allerdings ganz schön die Meinung sagen.. Wäre ja mal interessant zu sehen was die auf die Rechnung seinerzeit geschrieben haben.. Sollte da draufstehen, dass sie einen originalen Riemen verwendert, berechnet aber nicht eingebaut haben (was die Reste ja belegen), würde ich denen mal diese Reste als Beweis um die Ohren hauen..

Vielleicht hast du ja Lust hier die Adresse dieser Gauner zu nennen, damit nicht noch andere Vespafahrer diene Erfahrungen teilen müssen..
Es gibt leider immer mehr von diesen Abzockern (ein Deyco Riemen ist knapp 30€ günstiger als das Original) und Dilettanten, die keine Ahnung haben von dem was sie machen..


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BeitragVerfasst: So 13. Mai 2018, 13:32 
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Dayco ist einer der größen Hersteller von Antriebsriemen. Das will ich nur erwähnt haben.

trainwave hat geschrieben:
Das gilt auch für den "kürzeren" Riemen der GT 200 (angeblich besser bei Tuningvarios, wobei das allein schon physikalischer Quatsch ist)

Ah, jetzt kenne ich mich aus!

Hier gab es einmal einen Fall, wo jemand seine GT125 mit dem Kübler-Kit auf knapp 30 PS gebracht hat und dann ebenfalls laufend Riemenrisse bekam, denn der Riemen war noch jener der 125er. Der Riemen der 300er passt nicht ins 125er-Gehäuse, das 300er-Gehäuse hat an kritischen Stellen Ausnehmungen.

Vielleicht war bei dir ebenfalls ein 125er-Riemen drinnen.

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BeitragVerfasst: So 13. Mai 2018, 13:38 
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Das Dayco einer der größten Hersteller ist stimmt sicherlich - nur nutzt das gar nix wenn der Riemen bei der Vespa nix taugt!


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BeitragVerfasst: So 13. Mai 2018, 13:48 
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Nachdem Piaggio keine eigene Riemenfertigung betreibt, lassen sie das irgendwo in Lizenz produzieren. Der Dayco-Riemen sieht genauso aus wie der originale und Dayco gehörte früher zu Pirelli. Das könnte ein heißer Tipp sein ...

trainwave hat geschrieben:
Das gilt auch für den "kürzeren" Riemen der GT 200 (angeblich besser bei Tuningvarios, wobei das allein schon physikalischer Quatsch ist)

Würdest du mich bitte auch in diese Physik einführen.


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BeitragVerfasst: So 13. Mai 2018, 14:23 
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Neulich unterhielten sich MP3-Fahrer vor einem Laden.
Dabei hörte ich die Bemerkung, dass die Piaggioriemen von Dayco hergestellt würden.

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BeitragVerfasst: So 13. Mai 2018, 15:29 
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trainwave hat geschrieben:
Pfaelzer40 hat geschrieben:
Hallo trainwave,

mein Motor sollte - bis auf den Leo - im Originalzustand sein, jedenfalls habe ich keine Umbauten (andere Vario etc.) in Auftrag gegeben.
Die Werkstatt, zu der ich den Roller jetzt hingeschafft habe (sie war nur etwa 2 km entfernt von der Stelle, an der ich liegen geblieben war), hat mir nach einer ersten Inaugenscheinnahme des Antriebs vorab berichtet, daß kein Original-Riemen verbaut gewesen sein soll (zu erkennen, weil andere Farbe bzw. andere Farbe der Beschriftung). Es sei auch fast nichts mehr übrig von dem Riemen.

Was sonst noch kaputt bzw. nicht in Ordnung war oder ob der vorherige Einbau insgesamt korrekt vorgenommen worden war (Distanzscheiben, Laufrichtung etc.) und ob / ggf. wo welche Schleifspuren vorhanden sind, weiß ich noch nicht.

Das erfahre ich Anfang kommender Woche.


Deine Aussage bzgl. Belastung bei Vollgasfahrt bzw. Stadtverkehr entspricht übrigens der Aussage des Händlers, wo die Vespa jetzt steht.
Er meinte auch, daß konstant hohe Geschwindigkeiten verträglicher für den Antrieb seien als permanentes Anfahren / Beschleunigen / Verzögern im Stadtverkehr.


Gruß vom Pfälzer


Das war meine Vermutung von Anfang an! Die Antriebsriemen der "anderen" Hersteller sind für die GTS nicht geeignet! Nur wenn eine entsprechende Vario verbaut ist "kann" das funktionieren..
Bei deinem Fahrprofil hält ein original Riemen locker 20000km. Lass die Finger weg von Nachbauten (Deyco) oder "Tuning" Riemen (Malossi, Polini) die bringen mit der original Vario nur Ärger und Stress.
Das gilt auch für den "kürzeren" Riemen der GT 200 (angeblich besser bei Tuningvarios, wobei das allein schon physikalischer Quatsch ist)

Bestehe auf einem original Riemen beim Einbau und du wirst wieder deine Ruhe haben.. Der vorherigen Werkstatt würde ich allerdings ganz schön die Meinung sagen.. Wäre ja mal interessant zu sehen was die auf die Rechnung seinerzeit geschrieben haben.. Sollte da draufstehen, dass sie einen originalen Riemen verwendert, berechnet aber nicht eingebaut haben (was die Reste ja belegen), würde ich denen mal diese Reste als Beweis um die Ohren hauen..

Vielleicht hast du ja Lust hier die Adresse dieser Gauner zu nennen, damit nicht noch andere Vespafahrer diene Erfahrungen teilen müssen..
Es gibt leider immer mehr von diesen Abzockern (ein Deyco Riemen ist knapp 30€ günstiger als das Original) und Dilettanten, die keine Ahnung haben von dem was sie machen..



Hallo trainwave,

ich warte jetzt mal ab, was mir die jetzige Werkstatt berichten wird.
Erst wenn ich weiß, welche (minderwertigen) Teile die erste Werkstatt verbaut hat, werde ich mit der ersten Werkstatt Tacheles reden.

Auf der Rechnung steht nichts von Original - sondern nur "Antribsriemen", wobei ich grundsätzlich erwarte, etwas eingebaut zu bekommen, was den Anforderungen genügt - also Qualität - selbst wenn das Teil von einem Drittanbieter stammt. Ansonsten erwarte ich darauf hingewiesen zu werden, wenn es nur billig ist ...

Der erste Händler ist übrigens beinahe ausgerastet - in den anaeroben Bereich gekommen - , als ich ihn darauf aufmerksam gemacht habe, daß ich m.E. sogar noch eine Art Garantie auf die verbauten Teile und die Arbeit habe (weil vor weniger als einem Jahr eingebaut).

Wie gesagt, ich will abwarten, wie die genaue Diagnose lautet.

Wenn sich der erste Händler nicht an den jetzigen Kosten beteiligt, dann werde ich ihn hier im Forum mit Namen und Anschrift nennen.

Denn es ist äußerst unbefriedigend, zweimal ohne Vortrieb auf der Autobahn stehen zu bleiben, und dann noch ärgerlich dazu, gesagt zu bekommen, es läge an meiner Fahrtcharakteristik (vorwiegend Autobahnkilometer mit Top-Speed), daß die Riemen reißen.

Mich ärgert die fehlende Einsicht beim Händler vor allem auch deshalb, weil ich für die eigene Familie schon 5 Roller (davon drei 300-er GTS) beim selben Händler gekauft habe und knapp 10 Arbeitskollegen und Bekannte auf meine bisherige Empfehlung dorthin gegangen sind, um sich einen Roller zu kaufen, und davon waren es mindestens fünf 300-er GTS.

Das ist ziemlich kurzfristig gedacht - aber wenn er es so will ...

Gruß vom Pfaelzer


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BeitragVerfasst: So 13. Mai 2018, 15:34 
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avanti hat geschrieben:
Neulich unterhielten sich MP3-Fahrer vor einem Laden.
Dabei hörte ich die Bemerkung, dass die Piaggioriemen von Dayco hergestellt würden.
Mag wohl stimmen, aber als Referenz und Quellennachweis unschlagbar. [emoji1]
irgendwelche MP3-Fahrer unterhielten sich vor irgendeinem Laden

Zum Thema: ich gehe auch davon aus, dass Dayco OEM-Erstausrüster ist. Dayco ist auch Italiener, und wozu soll man selbst Riemen entwickeln und herstellen, wo es doch Spezialisten dafür gibt.

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BeitragVerfasst: So 13. Mai 2018, 22:38 
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Kanaldeckel hat geschrieben:
Nachdem Piaggio keine eigene Riemenfertigung betreibt, lassen sie das irgendwo in Lizenz produzieren. Der Dayco-Riemen sieht genauso aus wie der originale und Dayco gehörte früher zu Pirelli. Das könnte ein heißer Tipp sein ...

trainwave hat geschrieben:
Das gilt auch für den "kürzeren" Riemen der GT 200 (angeblich besser bei Tuningvarios, wobei das allein schon physikalischer Quatsch ist)

Würdest du mich bitte auch in diese Physik einführen.


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Es gibt ja auch chinesische Autos die genauso aussehen wie deutsche Fabrikate - trotzdem ist es nicht dasselbe :-)

Vielleicht macht sich ja mal jemand die Mühe bei Piaggio anzufragen wer die Riemen für die Vespa fertigt - vorher ist das alles Kaffeesatzleserei.. Fakt ist, und das kann man auch hier nachlesen, dass der Dayco Riemen immer mal wieder Probleme macht.

Zum kürzeren Riemen:
Der wird ja gerne verbaut weil er etwas kürzer ist als der originale. Damit will man erreichen, dass die hinteren Riemenscheiben schneller auf die höchste Übersetzung kommen und damit eine stärkere gefühlte Beschleunigung erzeugen. Wahrscheinlich klappt das während des Beschleunigungsvorgangs sogar..
Aber durch die kürzere Länge kann der Riemen die komplette Steighöhe an der Vario nicht mehr erreichen.
Was passiert also?
Die Varioseite des Antriebs erzeugt die höhere Energie (Die Vario sitzt ja direkt auf der Kurbelwelle) und "zwingt" den Riemen dadurch zum höhersteigen. Da aber auf der Kupplungsseite nun kein Platz mehr ist (kürzere Riemenlänge) ist der Riemen der Dumme, bzw. der gezogene. Die dabei entstehende Kraft führt zu extrem hohen Riemenverschleiß und bei längerem Topspeedfahren sogar zu einem Riemenriss, da ja der schwächere (in dem Fall der Antriebsriemen) bekanntlich nachgibt..

Hoffe ich habe das einigermaßen physikalisch korrekt und nachvollziehbar beschrieben.. :-)


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BeitragVerfasst: So 13. Mai 2018, 23:08 
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trainwave hat geschrieben:
Vielleicht macht sich ja mal jemand die Mühe bei Piaggio anzufragen wer die Riemen für die Vespa fertigt - vorher ist das alles Kaffeesatzleserei..
Wer ist „man“, nie von ihr gehört.
Wer hat denn hier als Erster die unbelegte Behauptung in den Raum geworfen. Und klären soll es jetzt diese „man“. Tolle Wurst. :roll:
Leg mal los, selbst ist der Mann.
:genau:


trainwave hat geschrieben:
Die dabei entstehende Kraft führt zu extrem hohen Riemenverschleiß...
Hübsch geschrieben. Allerdings handelt es sich um eine unbelegte Behauptung, welche eine Note von Kaffeesatzleserei „G‘schmäckle“ hat. :cafe:
Weiterhin kommt die Erklärung erst auf Nachfrage, so als ob das alles selbsterklärendes Allgemeinwissen ist, was der Behauptungsaufsteller sich so denkt.
Der geneigte Leser wird erst einmal im Dunklen gelassen um dann vom Behauptungsaufsteller in seiner Güte doch noch erhellt zu werden.
Danke dafür.
:klatschen:

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