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BeitragVerfasst: Mi 16. Aug 2017, 16:50 
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Registriert: Fr 3. Jun 2011, 08:55
Beiträge: 3468
Wohnort: Köln
Vespa: GTS 250ie ABS
Land: Deutschland
Sind alle Düsen (in der Schwimmerkammer) sauber und fest eingeschraubt.
Ich würde mir auch noch das Schwimmernadelventil ansehen.
Dichtet es richtig ab? Oder klemmt es evtl.
Wie sieht es mit der Schwimmerstellung aus? Steht der Schwimmer richtig
==> davon hängt ab, dass die Kraftstoffversorgung in allen Lastzuständen
gewährleistet ist.
Funktioniert die Beschleunigerpumpe?
Ist die Gasschiebermembran i.O. ==> ohne Beschädigung?
Läßt sich der Gasschieber ohne Widerstand auf und ab bewegen?
Achtung: die Membran nur bei kaltem Motor montieren
dann läßt sie sich leichter wieder in der Nut verankern.

_________________
Alle meine Beiträge wurden von mir nach bestem Wissen und Gewissen verfasst.
Wer nach meinen Beiträgen vorgeht, macht dies ausdrücklich auf eigene Gefahr.
Wartung und Reparaturen besonders an Bremssystem,
Fahrwerk sollten ohnehin nur in einer Fachwerkstatt durchgeführt werden.


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BeitragVerfasst: Mi 16. Aug 2017, 18:28 
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Registriert: So 23. Jul 2017, 18:51
Beiträge: 1
Vespa: GT 200 L
Land: Deutschland
Hallo zusammen,
Habe jetzt im Moment genau das Gleiche mit meiner GT 200. ich dachte es liegt an der Benzinzufuhr. Hatte Benzinhahn oder Benzinpumpe in Verdacht. Habe den Benzinschlauch vom Vergaser abgemacht und den Motor gestartet. Läuft genug Benzin aus dem Schlauch. Nach einigen Sekunden ein ganzes Glas voll....
Ich gehe davon aus, dass das so ok ist. Was ist mit der Tankentlüftung? Kann hier etwas nicht richtig funktionieren. Der Tankdeckel wird fest auf den Tank geschraubt. Hat innen auch eine Dichtung. Wie geht das dann mit der Entlüftung? Gibt es da eine andere Öffnung?

Bin nun dabei den Vergaser auszubauen, um diesen dann zu reinigen. Gibt es noch weitere Vorschläge?
Gruß Andreas

_________________
Viele Grüße Andreas


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BeitragVerfasst: Mi 18. Sep 2019, 03:03 
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Registriert: Mo 30. Mai 2016, 01:31
Beiträge: 15
Vespa: gt200
Land: hessen
Hallo,
habe das ähnlich Prob mit meiner GT200 , Bj.2003, nach längerer Standzeit ( 8 Monate) springt sie kurz an , geht dann aus.
Gas nimmt sie nicht an. Düsenreinigung reicht das?. Habe den Versager schon ausgebaut und das Original WHB sieht unendlich viel an Reinigung, Einstellungen und Dichtungswechsel vor. Muss ich DAS alles machen, oder reicht ggf. die beiden Düsen ( Verlauf und Hauptdüse) zu reinigen aus.
Manche sagen auch Ultraschallreinigung des Versagers?

Habe noch einen Tipp bekommen, Benzinzuleitung ab, anderen Schlauch drauf und mit Druckluft durchpusten, es spritzt und saut, aber soll helfen.
Erfahrungen damit ?

VG
achim


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BeitragVerfasst: Mi 18. Sep 2019, 06:19 
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Hier wurden gute Tips für das Problem gegeben.
Alle laufen auf eine Vergaserreinigung hinaus.
Dem schließe ich mich ebenso an.

Für die Reinigung sollte der Vergaser vollständig zerlegt werden damit das Reinigungsmedium überall angreifen kann.
Ultraschall halte ich für die effektivste Reinigungsmöglichkeit.
Auf Grund des hohen Preises verfügt der Hobbyschrauber meist nicht über ein solches Gerät.

Gern wird beim reinigen die Nadeldüse oder Düsenstock vergessen.
Das ist das Messingrohr in dem sich unten die Hauptdüse befindet und oben die Düsennadel eingreift.
Erst wenn es entnommen wird kann man die Ablagerungen und teilverstopften winzigen Seitenbohrungen sehen.

Pressluft sollte als Minimum für eine Vergaserreinigung vorhanden sein.
Hier unbedingt Gehörschutz tragen.

Bei den Verschmutzungen handelt es ich meist nicht um sichtbaren groben Schmutz sondern um hartnäckige kaum sichtbare Ablagerungen in Düsen und Bohrungen.
Im Zweifelsfall Düsen, Mischrohr oder Düsennadel tauschen falls verfügbar.
Letztere sind Verschleißteile mit begrenzter Lebensdauer. Die Bohrung im Mischrohr wird z.B. sichtbar oval.

Die angedachte Reinigung im zusammengebauten Zustand mit Pressluft kann überhaupt nicht funktionieren, da einzelne Bohrungen/Düsen nicht angesteuert werden können.
Ich halte die Methode sogar für gefährlich weil sich filigrane Dinge wie Schwimmer verformen oder beschädigt werden können.

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Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Vespa fahren der sinnigste.


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BeitragVerfasst: Mi 18. Sep 2019, 09:28 
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achimsvespa hat geschrieben:
Habe noch einen Tipp bekommen, Benzinzuleitung ab, anderen Schlauch drauf und mit Druckluft durchpusten, es spritzt und saut, aber soll helfen. Erfahrungen damit ?

Diesbezügliche Erfahrungen habe ich ehrlich gesagt keine aber je nach Bauart findest du im Vergaser zT auch Membranen. Die sind echt zärtlich strukturiert, mal sagen. Könnte mir vorstellen, dass die wenig begeistert reagieren wenn ich einfach mal ein paar Bar Druck drauf gebe aber vielleicht bin ich da auch zu zimperlich.

Wenn kein Ultraschallbad zur Verfügung steht: In vielen (den meisten?) Kfz-Werkstätten wird man fündig. Wenn man dort mit dem bereits zerlegten Vergaser um Hilfe bittet, wird man bei den netten Werkstätten nicht weggeschickt und die freuen sich idR über Beiträge zur Kaffeekasse.


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BeitragVerfasst: Do 19. Sep 2019, 02:10 
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Danke für die guten Ratschläge !

Thema Druckluft hatte ich gelesen, da die "R...." meinte, sie habe es so schon mehrfach gemacht und den Dreck ausgespült.
Ich hatte so auch meine Bedenken wg. den sensiblen Teilen im Vergaser -wie oben schon angesagt- lass ich da sicherlich die Finger von. Punkt.

Nochmal intensiver nachgefragt : Meine GT200 hat gerade 10 Tkm runter, wurde aber in den letzten 2 Jahren wenig gefahren und stand 8 (acht) Monate still. Ist denn da wirklich die im WHB genannte komplette Zerlegung und Reinigung bis ins Einzelne nötig ???
Denn ein Mensch von den Rollerfuzzys sagte mir, " Das Startproblem nach einigen Monate Standzeit iss normal. Haben alle Roller Einfach die Schwimmerkammer öffnen, Haupt- und Leerlaufes reinigen und gut."

Mmmh?? :roll:


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BeitragVerfasst: Do 19. Sep 2019, 04:51 
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Nach meiner Erfahrung gibts keine Pauschalursachen bei Vergaserstörungen.
Dazu sind Vergaser zu komplex im Aufbau und der Funktion.
Andererseits hat jeder seine eigene Arbeitweise entwickelt die auf eigenen Erfahrungen basieren.
Wenn genügend Sachverstand vorhanden ist mußt du Abläufe die dir nicht logisch erscheinen nicht 1:1 umsetzen.
Allenfalls in abgewandelter Form.

Ärgerlich wenn der Vergaser danach nochmal auf den Tisch müsste.
M.E. ist der Aus und Einbau immer das schwierigste.

Außerdem leiden jedesmal die Schellen, der Ansaugstutzen, Gaszug, Schrauben und Dichtungen.
Für mich ist die optische Inspektion der Einzelteile ziemlich wichtig.
Membran, Schwimmer, Dichtungen, Ablagerungen um einige zu nennen müssen begutachtet werden sonst bin ich nicht zufrieden.
Und immer daran denken, das schrauben am Roller für uns Schrauber eine Freizeitbeschäftigung sein sollte.
Die wird bei mir eher genossen genau wie das fahren mit dem selbst instandgesetzten Roller. :D

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BeitragVerfasst: Do 19. Sep 2019, 10:35 
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Vespa: GT
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Ich würde mal ganz frisches Benzin einfüllen. Gerne das teure Ultimate von Aral. Und dann eine längere Strecke fahren.


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BeitragVerfasst: Fr 20. Sep 2019, 02:56 
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Vespa: gt200
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So, habe den Versager ausgebaut, finde, dass es ganz gut geht, abgesehen davon , dass man in einer besch.... Körperhaltung montiert, da ich keine Bühne habe die meine GT wartungsfreundlich anhebt. (Da muss dann der Rücken mir Yoga wieder hergerichtet werden- aber das iss nen anderes Forum :lol: )

Dank Eurer Tipps und dem WHB habe ich den Versager nun doch komplett zerlegt, was echt Ruck-Zuck geht, da man ja eh an die Membran, die Nadel oben in der Membrankammer und im Schwimmerkasten an die entspr. Düsen ran will, DA wohl der Dreck sitzt.
Zerlegen mit handy-Fotodokumentation kann Sinn machen für den späteren Einbau, da das WHB eher spärlich dazu iss.

Zum Reinigen: die Nadeln und Düsen kann ich in meinem Ultraschallreiniger (Iss ein Kleinerer für Uhren und Kleinkram vom Discounter) reintun, den Vergaserkörper selbst krieg ich nur zur Hälfte rein, dann umdrehen )

FRAGE: Was nimmt man denn sonst zum Reinigen, habe was gelesen von "Verdünner" ist damit "Nitroverdünner" z.B. aus dem Baumarkt gemeint.??
Oder soll man einfach mit Feuerzeugbenzin den ganzen Kram säubern ??
Wie reinigt Ihr das?

FRAGE: Sollen nach dem Ausbau die Dichtungen erneuert werden? (Sagt das WHB) oder passt das schon?

@ mikesch: absolut richtig was Du da meinst, habe deshalb auch die Komplettzerlegung gemacht.(Da der Versager ja schon mal draussen iss,ist das Zerlegen auch kein Prob mehr). Im Übrigen , Schrauben macht mir auch Spass seit Jahren schon, habe noch ne zerlegte 600 BMW Bj 1971, aber wenn dann das Schrauben gefunzt hat, iss das Fahren ein echter Genuss, da gebe ich Dir recht.

@kölle: Ja diese blau-grüne Benzinzuleitung, ein Grauen !!!, der Schlauch sitzt festgebacken auf der Vergaserleitung und wie in Deinen Bildern gezeigt sieht er aus, und Ablagerungen finden sich als blau-grüner Belag im Schwimmerkasten usw., also unbedingter Austausch.

@berny: JAAA, das würde ich gerne machen, wenn die Vespa denn startet und fährt !!! Aber deshalb poste ich ja hier ! :D

@all: Besten Dank

Achim


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BeitragVerfasst: Fr 20. Sep 2019, 05:05 
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Wenn es für deinen Vergaser einen Komplettdichsatz gibt bestell ihn wenn nicht überteuert.
Falls es keinen gibt, Dichtungen auf Beschädigungen und Verhärtung prüfen und wieder verwenden.

Ich verwende als Reinigungsmittel Petroleum, da es nicht explosiv oder stark giftig wie Kraftstoff ist.
Außerdem kann es nach absetzen der Schwebteilchen mehrfach verwendet werden.
Gereinigt wird bei mir mit verschiedenen, abgeschnittenen Pinseln aus Naturborsten und Auffangschale.

Lackverdünnung aus dem Baumarkt ist mir für diese Zwecke zu agressiv und raubt dir außerdem die Atemluft.
Allerdings gibts zum reinigen von Motordichtflächen nichts besseres, aber der Gestank...

Mit Waschbenzin habe ich weder bei der Beschaffung noch bei der Reinigungswirkung Erfahrungen sammeln können.

Die Werkstätten verwenden eine speziellen Ultraschallreinigerflüssigkeit für ihre Geräte.
Sie ist eine wässrige Lösung bestehend aus 5% eines speziellen Reinigungskonzentrats und Wasser.

Wasser scheint also ein gutes Medium für die Leitung von Ultraschall zu sein.
Wie es mit anderen Flüssigkeiten aussieht kann ich nicht beurteilen.

Die gebrauchte Lösung soll biologisch abbaubar sein ähnlich wie Flüssigwaschmittel für Haushaltswäsche.
Möglicherweise ist es auch so etwas, wer weiß.
Anschließend wird mit Wasser nachgespült und sofort mit Pressluft getrocknet.

Ich halte die Ultraschallleistung der kleinen Haushaltsreiniger für zu schwach bzw an die Füllmenge von 250ml angepasst.
Die großen haben eine Füllmenge von 2l und eine Leistung von 200 und mehr Watt.

Meist passt das Vergasergehäuse noch nicht mal halb hinein. (bei mir jedenfalls ist es so)
Düsen sollten aber gut funktionieren da die Schallleistung für die Masse bzw Füllmenge ausreichend ist.

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BeitragVerfasst: Fr 20. Sep 2019, 09:00 
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Registriert: Sa 13. Mai 2017, 16:36
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Vespa: GT200
Land: Deutschland
achimsvespa hat geschrieben:
FRAGE: Was nimmt man denn sonst zum Reinigen, habe was gelesen von "Verdünner" ist damit "Nitroverdünner" z.B. aus dem Baumarkt gemeint.??
Oder soll man einfach mit Feuerzeugbenzin den ganzen Kram säubern ??
Wie reinigt Ihr das?

Heute: Ultraschallbad. Praktischerweise arbeitet Sohn und Nachbar in einem entsprechenden Umfeld.

Früher: Pinsel. Verdünnung, Bremsenreiniger, was gerade da war für außen. Diesel oder Petroleum (sofern verfügbar) für innen. Reste des Petroleums landete dann in der guten Feuerhand-Gartenfunzel. Diesel einmal durch den Kaffeefilter und zurück ins Auto damit. Bei dem ollen Ford Saugdiesel war ich nicht so zimperlich. Der hatte aber auch kein Feinstaubproblem weil die Russpartikel nach dem Starten so groß waren, dass man sie bequem mit dem Handfeger aufkehren konnte :D


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