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BeitragVerfasst: Mo 3. Apr 2017, 13:02 
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UPDATE:

Weiter Heute, die neue Teile einzubauen. Hier das fehlende Zündkerzen Türchen, (weshalb es nicht zentriert ist?)

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Paßt nicht optimal, und da kommt das Ding schon gebrochen an. Nur, das abgebrochene Segment ist so schwach im Design, beim ersten Benutzung wäre es eh hin. Da ist ein Clip was über die andere Hälfte überschnappt um es festzuklemmen. Ich habe es nicht reklamiert, ist doch egal. Da lege ich ein Stück drauf uns schraube es mit einen Spax Schraube fest, erledigt.


Diese obere Dichtung an das Lüfter Gehäuse ist eine schicke Sache, ich bin sehr froh die Abwesenheit entdeckt zu haben. Hier die Dichtung;

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Ventildeckel abgeschraubt um besser dran zu kommen. Die Dichtung wird nur vom Finger drauf gedrückt, paßt schon, und dichtet das Gehäuse prima ab! Die beiden Hälften sollten gelockert werden, kommt man besser dran;

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Dichtung sitzt klasse!

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Hier fertig abgedichtet;

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Ich bin überzeugt das es korrekt war hierfür die Zeit zu nehmen. Diese Lüfterrad am Stator verursacht ein ziemlichen heftigen Wind um den Zylinder herum. Merkt man zum Beispiel im Hochsummer, ohne Socken an die Füß, man wartet an die Ampel und fühlt den heißen Wind von unten am Motor! Da ist besser abgedichtet ist, wird die Wirkung eine positiven Auswirkung zeigen, bestimmt.

Leider haben sie mir dir falschen Auspuff Stehbolzen bestellt, M6. M7 ist die richtige Größe. Nicht schlimm, die haben sie dort gehabt, mit passenden Kupfer Mutter.

Morgen, gehen ich von aus der Motor fertig zu machen.

Dann gebe ich mir selber einen aus!

:lol:


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BeitragVerfasst: Di 4. Apr 2017, 16:01 
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Das vorläufiger letzter Akt am Motor.

Wie schon erwähnt, waren die Auspuff Stehbolzen mit einen beschädigten Gewinde versehen. Es hatte mir schon ziemlichen Probleme verursacht. Verdammt Eng wenn es drauf ankommt, ich hatte sogar Probleme mal so die neuen Mutter drauf zu schrauben.

Jetzt sind die neuen Stehbolzen drin, und es gibt jetzt ein Pause bevor der Motor eingebaut wird. Anfang Mai soll es werden, wenn der Auszug rum ist.

Die letzten Bilder von fertig gebastelten Motor.

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Vario und Antriebsriemen werden ausgetauscht wenn der Motor eingebaut ist. Weitere Bilder davon werden gemacht, ganz Klar.


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BeitragVerfasst: Mi 5. Apr 2017, 10:26 
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Sehr schöne Arbeit, toll dokumentiert und bebildert. Und alles kein "Hexenwerk", sondern für jeden machbar, der nicht gerade zwei linke Hände hat. Wie schon gesagt, bin gespannt auf das Ergebniss.
Gruß
tom


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BeitragVerfasst: Mi 5. Apr 2017, 12:08 
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Danke Tom, hat mir Spaß gemacht.

Ist wirklich kein Hexenwerk, aber noch ein mal mit den Kolbenringe wollte ich nicht so machen. Dann lieber einen billigen Ring-Kompressor holen. Das ist das einzige was ich anders machen wurde.

Teil Zwei folgt wenn es so weit ist.


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BeitragVerfasst: Sa 22. Apr 2017, 15:11 
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UPDATE, Bremsen hinten.

Ich war mit die neuen Bremsbacken zugange. Sie sind nicht für dieses Projekt gekauft worden, sondern wurden mit dem Motor als Teil der Deal. OK, dann hinein damit.

Hier die Backen mit ein Feder montiert, dann mit beiden drin. Etwas kniffelig, aber ohne Kraft ging es;

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Hier die beiden Befestigungspunkten, das runde Öffnung an die Backen geht nach oben, die flachen Enden nach unten;

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Hier die rechte Hälfte in Position, die linke Hälfte ist hierfür hochgeklappt. Am besten mit Handschuhen jetzt arbeiten, Verletzungsgefahr!

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Verbesserte Ansicht;

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Die Feder halten es aus, ist schon gut gespannt. Jetzt die linken Hälfte herunterklappen. Handschuhe nicht vergessen! Da ist schon Spannung drauf, und es knallt schon runter, also Finger aus den Weg halten. Ob links oder rechts, ist egal welche man zuerst macht, es kann dann mit der Handballen herunter gedruckt werden.

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Die Backen sitzen;

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Die Backen werden über die untere Nocke bewegt, hier mit ein roter Strich gekennzeichnet;

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Die Bremsseil holt der Hebel nach vorne, dabei bewegt sich die Nocke und preßt die Backen auseinander und gegen Rad -innenfläche. Es wird gebremst. Hier roter Strich hat sich bewegt;

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Einfache Mechanik, aber ich denke wir wünschen uns alle ein Verbesserung der Bremswirkung. Aber es ist so wie es ist, wenigstens sind neue Backen drauf, ich hoffe die Bremswirkung ist gut genug.

Als nächstes sind Vario Rollen und Riemen dran.


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 Betreff des Beitrags: Re: ET4 187 Projekt...Bremsbacken
BeitragVerfasst: Sa 22. Apr 2017, 16:32 
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Mit etwas Kupferpaste wäre es perfekt ;)
Die hilft damit es an den Auflageflächen der Beläge nicht zu oxidieren beginnt.

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Die Primavera ET3 -> Schaltvespe muss sein


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 Betreff des Beitrags: Re: ET4 187 Projekt...Bremsbacken
BeitragVerfasst: Sa 22. Apr 2017, 18:03 
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Gonzo0815 hat geschrieben:
Mit etwas Kupferpaste wäre es perfekt ;)
Die hilft damit es an den Auflageflächen der Beläge nicht zu oxidieren beginnt.


Hallo Gonzo, schön das Du vorbei schaust.

Ich bin von der alte Schule, generell gemeint.

Da hinten bei unseren Vespas ist nun mal alte Schule vorhanden, aber so wohl fühle ich mich nicht dabei. Ist aber so. Mensch, da hat mein Opa mit seinem 53er Plymouth bessere Technik gehabt. Nicht mein Opa's Auto, aber genau so sah es aus;

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Hey, meine Mutter hat mich am 1. Schultag, Anno 1957, in das Auto zur Schule gefahren (es hat geregnet wie Sau). Nur nebenbei, ich schwätze mal halt gerne, und bin eben Kommunikativ. Smartphone habe ich aber auch nicht. Anderes Thema.

So, ich werde keine Kupferpaste anwenden. Es sind dort Bremsbacken vorhanden. Nichts wird verschraubt was eine besseres lösen helfen könnte. Auch für bestimmt eine ganze Zeit wird die Bremswirkung erheblich beeinträchtigt werden da die Backen eingefahren werden mußten.

Wo genau meinst Du soll ich die Kupferpaste applizieren?


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 Betreff des Beitrags: Re: ET4 187 Projekt...Bremsbacken
BeitragVerfasst: Sa 22. Apr 2017, 18:32 
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Oben am Runden Bolzen und unten auf der flachen Stelle der Bremsnocke.
Dient nur dazu um Kontaktkorrision zu den Bremsbacken zu vermeiden.
Du sollst eh ja auch nich dick auftragen, sonder dünn. Am besten geht das mit einem Pinsel.

Ich spendiere allem was beweglich bleiben soll Kupferpaste. Egal ob an der Vespa oder am Fahrrad. Dann ärgert man sich hinterher nicht wenn irgendwas festkorrodiert ist ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: ET4 187 Projekt...Bremsbacken
BeitragVerfasst: Sa 22. Apr 2017, 19:54 
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Ach dort, alles klar.

Ich habe schon mitbekommen beim jetzigen Leader und der Vorgänger MO4 das ich als 'Dauer Hinterrad Bremser' Benutzer alles hinten blank sei. Kein Thema bei mir, vielen Dank für die Erklärung.


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 Betreff des Beitrags: Re: ET4 187 Projekt...Bremsbacken
BeitragVerfasst: Sa 22. Apr 2017, 23:10 
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Kontaktkorrosion hat nix mit der Benützung zu tun ;)
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Korrosionselement

Dabei geht es darum wenn verschiedene Metalle Aufeinandertreffen egal ob bewegt oder nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: ET4 187 Projekt...Bremsbacken
BeitragVerfasst: So 23. Apr 2017, 13:38 
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UPDATE, Vario und Riemen.

Es gab für mich Probleme die Kupplung weit genug auseinander zu drehen um den Riemen tief genug zu bekommen. Dadurch war der Riemen zum Vario hin zu kurz. Hier mal die Situation. Montiert am Vario ist ein Hilfswerkzueg von Buzzetti. Somit kann man ganz leicht die Vario Mutter lösen;

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Hier das Vario gesäubert, wobei es so gut wie kein Dreck hatte, der Motor ist Jung.

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Jetzt zu die Kupplung Pulleys. Mein Gefühl ist der Wandler ist stärker als ich es bisher kannte. Vor 3 Jahren habe ich den Riemen zuletzt ausgetauscht, der Wandler war nicht so stark, ich habe das außen Scheibe einfach mit den Fingern angehoben. Obwohl meine Hände jetzt schwächer sind, ich war nicht in der Lage der Riemen tief genug zu plazieren. Nicht tief genug;

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Mit aller Kraft versucht die Scheibe zu drehen, es gelang mir nicht es auseinander zu bekommen. Was tun?

Das hier fiel mir ein, ein Hilfswerkzeug;

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Somit hatte ich ein guten Halt, und der Hebelwirkung erlaubt die Scheibe rechts zu drehen, also dir rechte Seite nach unten zu drucken. Weit genug auseinander um den Riemen tief hinein zu bekommen;

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Es sitzt. Einfach mal Fest halten und was drum herum schnurren damit es die Position hält;

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Vorne, der Riemen hat genug Platz um das Vario korrekt zu befestigen.

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Diesen 187er Umbau kann einwandfrei exzellenten Performance mit das original Piaggio Vario aufzeigen, es muß kein teuren Vario dazu gekauft werden. Mit den Piaggio Rollen, sollte man die 10 Gram Variante wählen. Normal für ein ET4 Leader oder LX oder Vespa S 125 sind 8.6 Gram. Da ich ein begeisterte Dr.Pulley Fan bin, wählte ich die 9 Gram Version. 10% leichter als die normale Rollen ist die Empfehlung von Dr.Pulley Website.

Auf mein ET4 Leader habe ich 8 Gram Dr.Pulley Ecken, man was ein unterschied! Ich habe mehrere male Beschleunigungs- rennen mit anderen ET's und LX's, meine zischt auf und davon. Besonders in Anfang und mittleren Bereich. So soll es sein.

Hoffentlich kommen sie anfang der Woche.


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BeitragVerfasst: Fr 26. Mai 2017, 19:45 
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Ich möchte das Bericht jetzt beenden. Die 9 g. Dr. Pulleys sind installiert, fürs erste werde das abgebildete Riemen benutzten. Ein Malossi Riemen wird später eingebaut, laut vielen Berichten denn ich verfolgt habe, ist das Malossi Riemen sehr zu empfehlen für diese Applikation, ich werde dem folgen.

Der Einbau ging flott und ohne Probleme.

Es gab, und gibt immer noch Start Probleme, und ich bin dabei diese zu zuordnen. Neue Batterie und 80A Starter Relais haben an die Situation nichts geändert. Ich werde es per Kickstarts probieren, auch Richtung Lichtmaschine / Stator gucken. Es wird dauern.

Allerdings, per Überbrückungskabel mit meinem Auto startet es sofort. Es läuft ohne Aussetzer oder stottern, der Vergaser ist genau wie es war mit der 125 Leader. Von 0 bis 120 (Tacho) läuft es wie eine neue Maschine, sehr Rund und es bleibt am Gas. Keine Verzögerungen oder Schwachstellen in Beschleunigung.

Der Motor klingt viel tiefer jetzt, und das Fahr verhalten ist komplett anders als es war. Das ET4 ist eine andere Maschine jetzt. heute habe ich die 120 auf die Autobahn erreicht, auch Bergauf zieht es richtig gut. Mit Tempo 100, kann ich auch relativ leicht an LKW's vorbei ziehen, das macht Spaß.

Wenn das Start Problem erledigt ist, werde ich das Walbro Vergaser gegen ein Keihin 26er austauschen. Das Keihin kriegt ein Hauptdüse einen Nummer großer. Ist aber nicht unbedingt nötig, es läuft so toll jetzt, es muß nicht geändert werden, aber ich möchte es dennoch tun. Später.

Vielen Dank fürs schauen,
Michael


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 Betreff des Beitrags: Re: ET4 187 Projekt...Fertig
BeitragVerfasst: Do 15. Jun 2017, 19:05 
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UPDATE:

Mehr als 2 Wochen vorbei und das 187er ist ein Gedicht! Anfang Start Probleme sind weg, das Walbro Vergaser ist voll in Ordnung. Leerlauf ist prima, es bleibt gut am Gas durch den ganzen Spektrum. Ich werde aber trotzdem diesen Sommer den Keihen einbauen, wenn es läuft dann die Duse auf ein Nummer 38 austauschen.

Die Dr. Pulley 9 Gr. sind, sagen wir mal, geschmeidig. Es sind keine Schwächen oder Performance Löcher zu erkennen....aber. Ich meine der Motor erreicht maximum Drehzahl nicht. Es hat mehr Potential, denke ich. Da ist mehr Speed drin.

Ich erwische mich dabei, mehr zu wollen. Ist Unsinn! Mehr habe ich nicht erwartet. Die Vespa ist viel besser im Anlauf, viel besser! Sofort Power und Drehmoment. Genau Richtig wenn Frauchen und ich zum Ital. Eis Salon wollen.

Es macht Spaß, und läuft gar Runder als das alte 125 Leader Motor. Keine Frage, es ist gelungen, kann ich nur empfehlen.

Ich habe Heute einen Rennen mit einen GTS 300 gehabt. Wir waren zu gleichen Zeit an die Tanke, und da fragte ich mal nach. Jo, Klar sagte er, machen wir gleich!

So, der initialen Beschleunigung der GTS 300 war natürlich schneller. 300er ging sofort nach vorne, und zwar ca. 50 Meter nach vorn...sofort. Nur, im mittleren Bereich ist er nicht so schnell weg gezogen, sondern ich blieb einigermaßen bei ihm. Ab 80 gewann er am Platz, aber ich habe sein Nummernschild noch lesen können.

Wir haben uns danach unterhalten, ist ein Spanier, und hat 3 Vespas (der Sack!) 2 davon Oldtimer, und ein MotoGuzzi. Er meint, das habe er von ein ET4 nicht erwartet. Netter Kerl, und es hat Spaß gemacht.

Ich bin sehr zufrieden.


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 Betreff des Beitrags: Re: ET4 187 Projekt...Fertig
BeitragVerfasst: Fr 16. Jun 2017, 11:53 
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Na das hört man doch gern. Dein Ego lacht.
Dann lass mal alles so wie es ist, damit du auch weiter zufrieden bleibst. :D
Guter Trick mit der Schraubzwinge. Ich weiß nicht wie andere den Teller drehen können und
noch den Riemen reinfriemeln, alles gleichzeitig.
Und sehr gute aussagekräftige Fotos, wie immer.

Ich habe mich mit der weichen Turbine der LX125i.e. abgefunden.
Das Triebwerk wirkt sehr zuverlässig und gutmütig, jedenfalls bis jetzt.
Die Motor erzeugt ab 80Km/h einen lauten 6 kHz Ton der ab 85km/h wieder verschwindet. (Einspritzdüse evtl.?)
Ich möchte gern wissen was andere denken wenn ich an denen vorbeipfeife. (Turbolader?)
Gestern mußte der Motor alles geben, wegen 160km im nordhessischen Bergland mit Sozius.

Wenn ich mal Power im Anzug brauche nehme ich meine old Lady M04 und fahre allein. :mrgreen:
Jetzt mit neuer Kopfdichtung, etschlackten Auslasskanal im Kopf und eng eingestellten Ventilen. (0,1/0,1)
Ich sag dir...
Mit den 11,5g Rollen bleibt die beim Beschleunigen anscheinend im max. Drehmomentbereich.
Auch hier gilt besser gehts nicht.
Vergaser original Bedüsung top eingestellt, sauber und dicht, Auspuff alles original.
Ich verändere auch nichts, sonst ist der Spaß wieder vorbei.
Ach übrigens, meine old Lady kickst du nur einmal ohne Gas mit dem Kickstarter an, Läuft. Brettharte Kompression.
Ich weiß nicht was die andern alle haben.
Hängt warscheinlich mit der Grundeinstellung des Fahrers und des Motors zusammen.
Mein Ego lacht....

_________________
Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Vespa fahren der sinnigste.


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 Betreff des Beitrags: Re: ET4 187 Projekt...Fertig
BeitragVerfasst: Sa 17. Jun 2017, 19:34 
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Vespa: et4
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Hi Micha,
wenn ich deinen Schlussbericht jetzt so lese, muss ich sagen, ich bin leider ein bisschen enttäuscht. Ich kenne es bis jetzt aber auch nur von 2tacktern. Wenn mann da anstatt 125ccm einen 180ccm draufgepackt hat (zb bei einer NRG Piaggio, habe ich gehabt und gemacht) da war es ein Unterschied wie Tag und Nacht. Sogar ohne großen Vergaser. Anzug und beschleunigen waren brutal. Die Karre ging immer hoch. . Bei dir, bzw bei einem 4Takt hört es sich an, wie: Naja, ist besser, aber nicht brutal. Ist das so, oder interpretiere ich deinen Beitrag falsch.? Wie schnell ist sie denn nun in der Endgeschschindigkeit, und könntest du locker einen Wheely machen?
Aber abgesehen davon, hast ein schönes Projekt zu Ende gebracht und sehr gut Bebildert und Beschrieben. Respekt dafür :klatschen: :klatschen: :gitarre: :genau: :vespa: :bier:

Gruß
Tom


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