Vespaforum.de... das Vespa Forum GT GTS LX S ET PX

Das Forum für die moderne Vespa! ... Granturismo, GT, GTS, GTV, LX, LXS, LXV, ET, PX und mehr ...
Aktuelle Zeit: Fr 22. Nov 2019, 09:08

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 7 Beiträge ] 
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: Mi 30. Okt 2019, 06:13 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Fr 2. Jun 2017, 20:44
Beiträge: 9
Vespa: et4 125 ZAPM04
Land: österreich
Hallo zusammen,
ich kann mein Problem leider etwas schwer beschreiben.
Es geht um die vordere Bremse, das Gefühl am Griff.

Wenn ich bremse, bleibt der Griff (bei etwas Gegendruck durch die Bremswirkung) ein wenig stecken.
Wenn ich den Bremsdruck erhöhe, "springt" der Hebel einen gefühlten Millimeter weiter.
Dann erhöhe ich den Druck weiter, der Hebel springt wieder ein Stück.

Das ganze geht natürlich sehr schnell, während man bremst. Es geht zwar irgendwie, aber hinterlässt ein ungutes Gefühl und braucht mehr Kraft.
Amateuerhaft würde ich sagen, es ist die Aufhängung des Hebels, die schwergängig ist. Gibts da einen bekannten Verschleiss? Kann man da schmieren?
Ich habe aber auch gesehen, dass die Stelle, wo der Hebel auf den Bremsgeber oben drückt (Gummi?) schon rissig ist. Vielleicht ist die Schwergängigkeit auch dort zuhause.

Meine ZAPM04 ET4 ist jetzt 20 Jahre alt ... die vordere Bremse ist mir (Überrraschung!) sehr wichtig ;) wäre für jeden Sanierungstip dankbar


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: Mi 30. Okt 2019, 07:32 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: So 1. Nov 2009, 18:49
Beiträge: 10884
Vespa: ja
Land: Deutschland
Natürlich kann man den Griff abbauen und reinigen.
Es kann aber auch durchaus der Kolben des Hauptbremszylinders sein, welcher schwergängig läuft.
Wann wurde das letzte Mal die Bremsflüssigkeit gewechselt?
Das sind allesamt Arbeiten für den Fachmann, daher bring deine Vespa in die Werkstatt.

Viele Grüße
Wenne

_________________
Was ist eigentlich eine "T5"?
viewtopic.php?f=19&t=9329

Meine 1972-er Fahrschul-Vespa-Sprint
viewtopic.php?f=20&t=19763

Einbau i.e.-Motor in Vespa ET4
viewtopic.php?f=11&t=14574

Ein netter Bausatz im Maßstab 1:1
viewtopic.php?f=19&t=26046


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: Mi 30. Okt 2019, 08:20 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mo 7. Sep 2015, 16:41
Beiträge: 6440
Wohnort: Warburg
Vespa: ET4 M04, LX125i.e. T
Land: GER/NRW
Ich würde keine Experimente bei der Bremse machen. Ich empfehle den Hauptbremszylinder samt Griff zu tauschen. <klick>
Die alte Bremsleitung gleich mit. Am besten eine Stahlflexleitung nehmen.
Flüssigkeit tauschen und entlüften.
Bei Bedarf die Beläge und Scheibe tauschen.
Danach ist die Vorderbremse wie neu.
Alle aufgezählten arbeiten habe ich an meiner M04 durchgeführt weil ich bei der Sicherheitstechnik kein Risiko eingehen möchte.
Wie Wenne schon sagte muß streng nach Anleitung gearbeitet werden.
Im Zweifel eine Werkstatt aufsuchen, allerdings wird es dann richtig teuer durch die Arbeitskosten.
Vielleicht hilft dir ein erfahrener Schrauber.
Wo bist du zu Hause?

_________________
Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Vespa fahren der sinnigste.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: Mi 30. Okt 2019, 13:33 
Offline

Registriert: Sa 11. Jul 2015, 21:55
Beiträge: 96
Wohnort: Böblingen
Vespa: ET2
Land: Deutschland
Hallo,

natürlich kann man alle möglichen Teile vorsorglich und ohne Not austauschen.

Oder man ölt das Hebelgelenk mit etwas Feinöl.

Das hat genau das beschriebene "ruckeln" des Bremshebels bei mir gelöst.
Seither ist die Bremse wieder feinfühlig zu bedienen.

Ein Ausbau ist dazu nicht nötig und sicher einen Versuch wert.

Gruss Jo

_________________
Ein Leben ohne Vespa ist möglich, aber sinnlos. (Sehr frei nach Loriot)


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: Do 31. Okt 2019, 19:07 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Fr 2. Jun 2017, 20:44
Beiträge: 9
Vespa: et4 125 ZAPM04
Land: österreich
Wenne hat geschrieben:
Natürlich kann man den Griff abbauen und reinigen.
Es kann aber auch durchaus der Kolben des Hauptbremszylinders sein, welcher schwergängig läuft.
Wann wurde das letzte Mal die Bremsflüssigkeit gewechselt?
Das sind allesamt Arbeiten für den Fachmann, daher bring deine Vespa in die Werkstatt.

Viele Grüße
Wenne


Hallo Wenne,
Danke für den Hinweis zum Hauptbremszylinder.
Ich bin nicht ganz unbedarft. Bremsscheibe, Bremsbeläge, vorderer Dämpfer, Bremsflüssigkeit, Keilriemen, Rollen, Öl ... ich kenn meine Vespa auch schon ganz gut von innen.
Meine Erfahrung mit Werkstätten ist nur mittelgut, was ich selber machen kann mach ich lieber selber, dann weiß ich auch das es gscheit gemacht ist.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: Do 31. Okt 2019, 19:10 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Fr 2. Jun 2017, 20:44
Beiträge: 9
Vespa: et4 125 ZAPM04
Land: österreich
mikesch hat geschrieben:
Ich würde keine Experimente bei der Bremse machen. Ich empfehle den Hauptbremszylinder samt Griff zu tauschen. <klick>
Die alte Bremsleitung gleich mit. Am besten eine Stahlflexleitung nehmen.
Flüssigkeit tauschen und entlüften.
Bei Bedarf die Beläge und Scheibe tauschen.
Danach ist die Vorderbremse wie neu.
Alle aufgezählten arbeiten habe ich an meiner M04 durchgeführt weil ich bei der Sicherheitstechnik kein Risiko eingehen möchte.
Wie Wenne schon sagte muß streng nach Anleitung gearbeitet werden.
Im Zweifel eine Werkstatt aufsuchen, allerdings wird es dann richtig teuer durch die Arbeitskosten.
Vielleicht hilft dir ein erfahrener Schrauber.
Wo bist du zu Hause?


Yep. Ich glaub genau das mach ich. Stahlfelx + Zylinder / Griff. Belege / Scheibe / Flüssigkeit sind ok, hab ich grade erst selbst gemacht. Ich fürchte in meinem Umfeld bin ich selbst der erfahrenste Schrauber, zumindest kommen die Leute mit ihren Kleinigkeiten zu mir. Dieser merkwürdige Verhalten der Bremse ... habe ich aber zum ersten Mal. THX 4 reply !!


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: Do 31. Okt 2019, 19:12 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Fr 2. Jun 2017, 20:44
Beiträge: 9
Vespa: et4 125 ZAPM04
Land: österreich
Jojo hat geschrieben:
Hallo,

natürlich kann man alle möglichen Teile vorsorglich und ohne Not austauschen.

Oder man ölt das Hebelgelenk mit etwas Feinöl.

Das hat genau das beschriebene "ruckeln" des Bremshebels bei mir gelöst.
Seither ist die Bremse wieder feinfühlig zu bedienen.

Ein Ausbau ist dazu nicht nötig und sicher einen Versuch wert.

Gruss Jo


Danke, auch das seh ich mir mal an. Ich hatte einfach gehofft, dass das ein bekannter Fehler ist / die Lösung bekannt ist. Ich probier das auf jeden Fall mal und berichte dann .. THX 4 reply


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 7 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Gehe zu:  

- Vespaforum.de is sponsored by "Ingenieurbüro Kurz" -




Impressum


Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de